<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>caito &#187; General</title>
	<atom:link href="http://www.caito.de/category/general/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.caito.de</link>
	<description>Independent? Yes • Intelligent? Maybe • Impartial? Never</description>
	<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 09:50:23 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Das musste mal gesagt werden&#8230;</title>
		<link>http://www.caito.de/2009/07/das-musste-mal-gesagt-werden/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2009/07/das-musste-mal-gesagt-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 09:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.caito.de/2009/07/das-musste-mal-gesagt-werden/</guid>
		<description><![CDATA[UCI Kinos&#8230; they suck&#8230;
Gestern und vorgestern haben wir versucht, einen Film zu sehen hier in Hamburg. Der Film läuft in der Fassung nur in den UCI Kinos, nämlich in 3D. Beim ersten Versuch gab es nur noch Platz in der ersten Reihe &#8212; bei einem 3D-Film in der ersten Reihe sitzen heisst, danach Tagelang Kopfschmerzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>UCI Kinos&#8230; they suck&#8230;</p>
<p>Gestern und vorgestern haben wir versucht, einen Film zu sehen hier in Hamburg. Der Film läuft in der Fassung nur in den <a href="http://www.uci-kinowelt.de/">UCI Kinos</a>, nämlich in 3D. Beim ersten Versuch gab es nur noch Platz in der ersten Reihe &#8212; <b>bei einem 3D-Film in der ersten Reihe sitzen heisst, danach Tagelang Kopfschmerzen haben&#8230;</b> Welcher Idiot verkauft und welcher Idiot kauft Tickets für einen 3D-Film in der ersten Reihe?</p>
<p>Beim zweiten Versuch (anderes UCI-Kino in Hamburg) haben wir Tickets im Internet von deren Website <b>gekauft</b>, haben eine Email mit einer Nummer zugeschickt bekommen und dann &#8230; ja, im Kino konnten wir die Tickets nicht bekommen, weil ich die <i>passende EC-Karte nicht dabei hatte&#8230; Warum verdammt nochmal kaufe ich dann im Internet, bezahle es, damit ich doch meine EC-Karte bei denen im Kino in den Dings stecken muss???</i></p>
<p>Begründung: Es gebe so viel Betrug&#8230; Ihr Volldeppen&#8230; Ich kaufe schon jahrelang für Tausende von Euro im Internet ein - mit Kontonummer, Kreditkarte, etc. &#8212; es ist aber so, dass man bei UCI auch bei Bezahlung mit Kreditkarte übers Internet noch seine Kreditkarte vorlegen muss, damit man das TIcket am Schalter bekommen&#8230; Kaufen allen reicht nicht&#8230;</p>
<p>Wie gesagt: &#8220;<i>UCI cinemas suck.. they are ugly, dirty, stinking, have probably the most stupid online ticket sales system and probably also the most stupid and unfriendly personnel&#8230; <b>never again!!&#8221;</b></i></p>
<p>Im übrigen: es stinkt dort und es <b>ist</b> dreckig! In beiden Kinos - das dritte Kino in Hamburg probieren wir erst gar nicht aus!!</p>
<p>Empfehlung: Wenn Ihr es verhindern könnt, macht einen grossen Bogen um UCI-Kinos!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2009/07/das-musste-mal-gesagt-werden/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Protected: Konzerne - Teil 3</title>
		<link>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-3/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 06:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Economy]]></category>

		<category><![CDATA[General]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.caito.de/2008/03/14/konzerne-teil-3/</guid>
		<description><![CDATA[There is no excerpt because this is a protected post.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.caito.de/wp-pass.php" method="post">
<p>This post is password protected. To view it please enter your password below:</p>
<p><label for="pwbox-62">Password:<br />
<input name="post_password" id="pwbox-62" type="password" size="20" /></label><br />
<input type="submit" name="Submit" value="Submit" /></p></form>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Protected: Konzerne - Teil 2</title>
		<link>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-2/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 17:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Economy]]></category>

		<category><![CDATA[General]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.caito.de/2008/03/13/konzerne-teil-2/</guid>
		<description><![CDATA[There is no excerpt because this is a protected post.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.caito.de/wp-pass.php" method="post">
<p>This post is password protected. To view it please enter your password below:</p>
<p><label for="pwbox-61">Password:<br />
<input name="post_password" id="pwbox-61" type="password" size="20" /></label><br />
<input type="submit" name="Submit" value="Submit" /></p></form>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Protected: Konzerne - Teil 1</title>
		<link>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-1/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 04:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Economy]]></category>

		<category><![CDATA[General]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.caito.de/2008/03/04/konzerne-teil-1/</guid>
		<description><![CDATA[There is no excerpt because this is a protected post.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.caito.de/wp-pass.php" method="post">
<p>This post is password protected. To view it please enter your password below:</p>
<p><label for="pwbox-60">Password:<br />
<input name="post_password" id="pwbox-60" type="password" size="20" /></label><br />
<input type="submit" name="Submit" value="Submit" /></p></form>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2008/03/konzerne-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der Einzelhandel braucht die GFK, um ihre Todsünden zu erkennen.</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/10/der-einzelhandel-braucht-die-gfk-um-ihre-todsunden-zu-erkennen/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2006/10/der-einzelhandel-braucht-die-gfk-um-ihre-todsunden-zu-erkennen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 13:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Personal / Fun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.caito.de/2006/10/12/der-einzelhandel-braucht-die-gfk-um-ihre-todsunden-zu-erkennen/</guid>
		<description><![CDATA[
&#8220;Schlechtes Personal ist eine Todsünde&#8220;, schreibt die FAZ.net in einem Artikel hinsichtlich einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).


Das ist grotesk bis irrsinnig: Man braucht tatsächlich eine Studie, um zu erkennen, dass schlechtes Personal (aufdringliche, patzige Mitarbeiter) tatsächlich eine Todsünde des Verkaufs darstellen&#8230;



Da kann ich nur ein Sprichwort (von Unbekannt) zitieren:


Kunden sind wie kleine Hunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
&#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E9DD311EA72944F77BF6FB37FC2D74C35~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Schlechtes Personal ist eine Todsünde</a>&#8220;, schreibt die FAZ.net in einem Artikel hinsichtlich einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).
</p></blockquote>
<p>
Das ist grotesk bis irrsinnig: Man braucht tatsächlich eine Studie, um zu erkennen, dass schlechtes Personal (aufdringliche, patzige Mitarbeiter) tatsächlich eine Todsünde des Verkaufs darstellen&#8230;
</p>
<p><span id="more-40"></span></p>
<p>
Da kann ich nur ein Sprichwort (von <em>Unbekannt</em>) zitieren:
</p>
<blockquote><p>
Kunden sind wie kleine Hunde - erst will sie jeder haben, doch wenn sie dann da sind, will sich keiner mit ihnen beschäftigen.
</p></blockquote>
<p>
Ich könnte behaupten, dass ich so die Nase voll habe von unfreundlichen, nicht-responsiven Verkäufern und Service-Angestellten, dass meine Geduld nicht mal mehr an einem seidenen Faden hängt.
</p>
<p>
Ich bin der Kunde - ich habe das Geld und ich möchte auch entsprechend behandelt werden. Nein, sie sollen nicht auf die Knie gehen, sie sollen einfach ihren verdammten Job professionell machen. Dazu gehört Freundlichkeit genauso wie eine gewisse Höflichkeit gegenüber den Kunden.
</p>
<p>
Wenn ich der Schuhverkäuferin sage, dass da auf dem Leder ein Wasserfleck zu sein scheint und ihre erste Reaktion ist: &#8220;Neinnein, das <strong>ist</strong> so&#8230; das ist kein Wasserfleck&#8221; &#8212; ohne dass sie dabei sich das überhaupt genau angeschaut hat, &#8212; dann werde ich sauer.
</p>
<p>
Ich wollte Schuhe kaufen. Dabei geht es nicht um Schuhe für 20 Euro, sondern schon um ein paar hunder Euro. Wenn mich dann die Verkäuferin anbafft à la &#8220;brauchen Sie noch lange&#8221; (naja, nicht zitiert, aber so kam es bei mir an, so nachdem Motto: also, Sie könnten sich aber mal langsam endlich entscheiden), dann werde ich sauer. Ich war kurz davor zwei paar Schuhe für je EUR 200 zu kaufen.
</p>
<p>
Bei der unfreundlichen Bedienung hatte ich nach 45 Minuten Schuhprobiererei die Nase voll, habe alles stehen und liegen gelassen und bin ins nächste Geschäft.
</p>
<p>
Da kam dann die Verkäuferin mit einem Lächeln auf mich zu, fragte, ob ich Hilfe benötige oder einfach erst mal in Ruhe schauen möchte. Ich sagte, dass ich erstmal in Ruhe schauen möchte. Als ich dann ein paar Schuhe fand und suchend richtung Verkäuferin blickte, war sie sofort da, hat die Schnürsenkel aufgebunden, mir die Schuhe angezogen, so dass ich die Schuhe gemütlich ausprobieren durfte.
</p>
<p>
Ende vom Lied: ich habe dann in diesem Laden, bei dieser netten Verkäuferin ein paar Schuhe für EUR 160 gekauft. Innerhalb von 10 Minuten.
</p>
<p>
Wie heisst es schon bei einer alten Kaufmannsweisheit:
</p>
<blockquote><p>
<strong>Ein Lächeln ist der direkte Weg zum Kunden.</strong><strong><br />
<br /></strong>
</p></blockquote>
<p>
Diese Verkäuferin wusste es. Danke!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/10/der-einzelhandel-braucht-die-gfk-um-ihre-todsunden-zu-erkennen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Berlusconi says &#8216;I am like Jesus&#8217;</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/02/berlusconi-says-i-am-like-jesus/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2006/02/berlusconi-says-i-am-like-jesus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2006 11:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Society + Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Wie der BBC Online schreibt, reicht es Berlusconi nicht mehr, sich mit Napoleon zu vergleichen, nein, er muss sich jetzt gleich mit Jesus vergleichen.
Bald, ja bald Kinderchen, wird er auch sicher übers Wasser gehen.
Hier beeindruckt mich eigentlich vielmehr, wie ein Politiker so viele Gesetze zu seinem eigenen Schutze erlassen kann, ohne dass das Volk aufschreit.
Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der BBC Online schreibt, reicht es Berlusconi nicht mehr, sich mit Napoleon zu vergleichen, nein, er muss sich jetzt gleich mit <a target="_blank" href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4707368.stm">Jesus vergleichen</a>.</p>
<p>Bald, ja bald Kinderchen, wird er auch sicher übers Wasser gehen.</p>
<p><span id="more-22"></span>Hier beeindruckt mich eigentlich vielmehr, wie ein Politiker so viele Gesetze zu seinem eigenen Schutze erlassen kann, ohne dass das Volk aufschreit.</p>
<p>Aber vielleicht ist es den Italienern ja auch egal, wer weiss. Vielleicht sieht man ja nur als Aussenstehender das ganze etwas differenzierter oder detaillierter oder einfach nur klarer. So ist das also, wenn man Berlusconi heisst: “<em>I&#8217;m a patient victim. I put up with everything. I sacrifice myself for everyone,</em>&#8221; sagt er.</p>
<p>Da kann man nur noch sagen: <strong>“Povero Christo</strong>”, der Berlusconi.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/02/berlusconi-says-i-am-like-jesus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Fahrenheit 451</title>
		<link>http://www.caito.de/2002/01/fahrenheit-451/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2002/01/fahrenheit-451/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2002 10:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Society + Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Dunkel. Dunkelheit. Dunkel. Dunkel! Düsternis umgibt mich. Bomben. Krieg! Bücher brennen. Mit Flammenwerfer werden Bücher verbrannt. Jedes einzelne, einzeln, Seite für Seite, Marc Aurel, Aristophanes, Shakespeare, Byron, &#8230; verbrannt. Blatt für Blatt. Von vorne bis hinten. Die Bibel, der Koran, die Thora. Verbrannt.
 Dunkel!
Dunkelheit! Düsternis! Alles verbrannt, mit Kerosin übergossen. Alles riecht nach Kerosin. &#8220;Firemen&#8221;* [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dunkel. Dunkelheit. Dunkel. Dunkel! Düsternis umgibt mich. Bomben. Krieg! Bücher brennen. Mit Flammenwerfer werden Bücher verbrannt. Jedes einzelne, einzeln, Seite für Seite, Marc Aurel, Aristophanes, Shakespeare, Byron, &#8230; verbrannt. Blatt für Blatt. Von vorne bis hinten. Die Bibel, der Koran, die Thora. Verbrannt.</p>
<p><span id="more-14"></span> <span id="normaltext">Dunkel!</p>
<p>Dunkelheit! Düsternis! Alles verbrannt, mit Kerosin übergossen. Alles riecht nach Kerosin. &#8220;Firemen&#8221;* mit verbrannten Augenbrauen. Gesichter mit Rauch und Russ bedeckt.</p>
<p>&#8220;Firemen&#8221;&#8230; In Zeiten feuerfester Häuser? Firemen! Ruft sie! Mit Sirenen, heulend kommen sie an. Mit ihren Wagen. Dem Feuersalamander. Nachts! Sie kommen nur Nachts, denn tagsüber sieht es nicht interessant aus. Nicht spannend. Nicht spektakulär!</p>
<p>Firemen&#8230; Sie kommen, nachdem die Polizei da war und Dich abgeführt hat. Sie kommen. Nachts! Kameras sind auf Dein Haus gerichtet. Die ganze Welt sieht zu, wie Du, Du Verbrecher, wie Du bestraft wirst. In 3D! 20, 30, 50 Millionen Haushalte können zusehen. Du Verbrecher! Live, im Fernsehen. In der Wand&#8230;</p>
<p>Firemen&#8230; Wenn Sie gehen, bleibt nur noch ein Haufen Asche übrig. Was früher Dein Haus war. Asche zu Asche, Staub zu Staub! Jedes Buch, jedes Blatt! Verbrennt sie! Sie bringen nur Unruhe. Unruhe! Unglück. Unglück über alle.</p>
<p>Montag &#8212;- Montag, wo bist Du? Guy? Schläfst Du noch? Wach auf, Guy, wach auf! Es ist vorbei, es war nur ein Traum. Du musst zur Arbeit, Guy. Heute Abend habt Ihr wahrscheinlich wieder viele Einsätze. Viele Bücher warten auf Euch. Viele&#8230;</p>
<p>Guy Montag, antreten zum Dienst. Flammenwerfer raus! Verbrenne sie! Los! Millie schläft&#8230; oder auch nicht. Vielleicht redet sie gerade mit der &#8216;Familie&#8217;. Guy Du musst zum Dienst! Guy!!!!</p>
<p>Dunkel!</p>
<p>Dunkelheit! Düsternis. Licht aus!</p>
<p><strong><a target="_newWindow" href="http://www.novelguide.com/fahrenheit451/themeanalysis.html">Fahrenheit 451</a>: Die Temperatur, bei der Papier verbrennt&#8230; </strong></p>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2002/01/fahrenheit-451/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sex oder nicht sex, das ist hier die Frage (Analyse einer Unterhaltung in einem Reisebus)</title>
		<link>http://www.caito.de/2001/11/sex-oder-nicht-sex-das-ist-hier-die-frage-analyse-einer-unterhaltung-in-einem-reisebus/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2001/11/sex-oder-nicht-sex-das-ist-hier-die-frage-analyse-einer-unterhaltung-in-einem-reisebus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2001 10:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Society + Politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Diesen Artikel habe ich damals, 1988, angefangen, aber anscheinend nie zu Ende gebracht. Ich werde mir Mühe geben, den Artikel recht bald zu beenden

 B:&#8221;Hat jemand eine saure Gurke?&#8221;
A:&#8221;Wieso, bist Du etwa schwanger?&#8221;
B:&#8221;Sieht so aus!&#8221;
C:&#8221;Ich habe eine Gurke, aber die ist nicht sauer!&#8221;

Dieser kurze Dialog wäre weniger aufsehenerregend, wenn nicht A &#038; B männlich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Artikel habe ich damals, 1988, angefangen, aber anscheinend nie zu Ende gebracht. Ich werde mir Mühe geben, den Artikel recht bald zu beenden</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p><strong> B:&#8221;Hat jemand eine saure Gurke?&#8221;<br />
A:&#8221;Wieso, bist Du etwa schwanger?&#8221;<br />
B:&#8221;Sieht so aus!&#8221;<br />
C:&#8221;Ich habe eine Gurke, aber die ist nicht sauer!&#8221;<br />
</strong></p>
<p>Dieser kurze Dialog wäre weniger aufsehenerregend, wenn nicht A &#038; B männlich und C weiblich wären.</p>
<p>Ich dachte gerade darüber nach, ob Henry Miller, dessen Roman &#8220;Im Wendekreis des Krebses&#8221; ich vor einer Stunde angefangen hatte, nicht allzu sexistisch und realitätsfern ist.</p>
<p>Aber wenn man den obigen Dialog in Betracht ziehend die Realität aus einem leicht veränderten Winkel betrachtet, muss man zwangsläufig zu dem Schluss gelangen, dass entweder die Realität sexistisch ist oder, um mit E. A. Poe zu sprechen, unsere Realität &#8220;ein Traum in einem Traum&#8221; ist.</p>
<p>Betrachten wir zuerst die erste Frage - unabhängig von der Person, die sie im Grunde genommen in den Raum hineinwarf.</p>
<p>Schon die Tatsache, dass es unbeabsichtigt war und in Zusammenhang mit der Antowrt auf diese Frage von A gesetzt im Nachhinein mit sichtlichem Nachdruck ins sexistische hineingezogen wird, zeigt uns einen Teil der menschlischen Psyche, die, entgegen allen Beteuerungen von Pädagogen und Frauenrechtlerinnen, doch von Sex beherrscht wird.</p>
<p>Ich behaupte nicht, dass diese Sache etwas unmoralisches ist, denn, damit eine Aussage, die eine Tatsache als moralisch oder unmoralisch abstempelt oder -gelinde gesagt- für eine Gesellschaft temporär oder absolut (wobei der Begriff des Absoluten noch zu klären wäre) festsetzen kann, muss der Begriff &#8220;Moral&#8221; abhängig von der Logik (von der relativen Logik) festgelegt werden.</p>
<p>Solange eine Gesellschaft den Begriff der Moral gemäss ihren Wünschen, welche sich des öfteren aus monäterem Egoismus zusammensetzen, definiert und dabei der relativen Logik die Aussagekraft entsagt, kann der einzelne Bestandteil dieser Gesellschaft auch für sich eine von der Gesellschaft festgelegten Moral unabhängige Definition aufstellen, nach der er leben kann bzw. nach der er dann leben muss!</p>
<p>Natürlich ergibt sich daraus das Problem der Akzeptanz bzw. Toleranz durch die entsprechende Gesellschaft. Sollte jedoch der einzelne Mensch zu der Erkenntnis gekommen sein, dass</p>
<ul>
<li>a) es ihm einen Scheissdreck angeht, was die Gesellschaft von ihm denkt oder</li>
<li>b) der Individualismus der Grundstein einer jeden Gesellschaft ist,</li>
</ul>
<p>dann wird er das o.g. Problem als &#8220;non-existent&#8221; oder als ein Pseudo-Problem beiseite schieben können.Um zurück zum Thema zu kommen. Natürlich wird unser Denken, Handeln und Vorwärtsstreben vom Sex gelenkt. Dies ist eine Aussage, die schwer zu widerlegen ist, da in diesem Falle der Begriff SEX als ein Hochgefühl nach einer Tätigkeit (Denken, Handeln, etc.) definiert wird.</p>
<p>Nehmen wir einfach mal das Beispiel Essen: Wenn wir Hunger haben, essen wir, um anstatt des schlechten Gefühls in der Magen-Darm-Gegend ein Glücksgefühl oder ein entsprechend besseres Gefühl zu haben.</p>
<p>Wenn wir dann ausgehend von diesem Beispiel zu unserem Dialog zurückkommen, werden wir unweigerlich feststellen, dass es &#8220;B&#8221; für nötig hielt, diese ominöse Frage, mit der alles einen Anfang hatte, sozusagen in den Raum zu werfen, wo es für einen Zeitraum von ca. 2 Sekunden stehenblieb, um dann von &#8220;A&#8221; aufgefangen und mit einer Gegenfrage beantwortet zu werden.</p>
<p>Analysiert man zuerst die beiden Tatsachen, dann wird man aufgrund der vorher festgelegten Definition von Sex zu der Schlussfolgerung gelangen, dass &#8220;B&#8221; die Frage nur in den Raum warf, um auf sich aufmerksam zu machen und sich - falls dies Erfolg haben sollte- ein Glücksgefühl zu schaffen.</p>
<p>&#8220;A&#8221; hat dies unbewusst verstanden oder auch erraten, so dass er sofort (nach ca. 2 Sekunden) mit der an sich von der Umgebung erwarteten Gegenfrage kam, was das sexistische an dem Vorhaben augenscheinlich werden liess, worauf &#8220;A&#8221; dadurch natürlich auch eine Art Glücksgefühl bekam, weil sein Bewusstsein ohne vorher das Unterbewusstsein gefragt zu haben ihm klarzumachen versuchte, dass er ja &#8220;B&#8221; sozusagen in eine prekäre Lage gebracht hat. Dieses Glücksgefühl schied jedoch in dem Augenblick dahin, in dem &#8220;B&#8221; mit der ebenfalls sexistischen Antwort kam.</p>
<p>Jetzt wäre zu überlegen, ob &#8220;B&#8221; ein Kommentar zu seiner Antwort zu erhalten beabsichtigte oder es als Absolutum dahinstellte.</p>
<p>Das sexistische Gefühl bei &#8220;B&#8221; können wir nicht wissen, jedoch können wir davon ausgehend, dass sich die Menschen in ihren Gefühlen sehr ähnlich sind, festsetzen, dass das Hochgefühl bei &#8220;B&#8221; nahezu seinen Höhepunkt erreicht hatte.</p>
<p><strong>Hier können wir einen Einschnitt machen, bevor wir zu &#8220;C&#8221; kommen.</strong></p>
<p>Betrachten wir das Gespräch etwas näher und bleiben dabei im selben Winkelbereich, gehen jedoch ein Paar Grad weiter.</p>
<p>Warum hat &#8220;A&#8221; als männliches Wesen auf die Frage von &#8220;B&#8221;, welches ebenfalls männlich ist, schneller geantwortet als &#8220;C&#8221;? Liegt da wieder das Geheimnis der Homosexualität versteckt? Sicherlich nicht, das wäre nun wirklich allzuweit hergeholt und geradezu lächerlich, würde man sagen.</p>
<p>Ich sage:&#8221;Ja! Warum sollte es nicht so sein?&#8221;</p>
<p>Gehen wir mal von dem gesellschaftlichen Gesichtspunkt der Sexualität insbesondere der Homosexualität aus.</p>
<p>Was sieht die Gesellschaft in der Homosexualität? Oder besser: Was denken die meisten Bestandteile der Gesellschaft über Homosexualität?</p>
<p>Es ist etwas abnormales, perverses, unmenschliches, tierische, etc. etc.</p>
<p>Dann [unter diesem Aspekt] ist natürlich nicht unverständlich, dass die Homosexualität überall ihre eigene der normalen Welt verschlossene Piste hat. Dies beinhaltet natürlich die Piste oder die Bahn der Gedanken [ebenso wie die des Körpers].</p>
<p>Wir alle werden so erzogen, dass wir Homosexualität als etwas abnormales bzw. perverses erfahren. Somit werden homosexuelle Tendenzen in uns von uns selbst unterdrückt und verschwinden im Unterbewusstsein, wo sie solange schlummern, bis sich eine Möglichkeit in Form von Worten oder Taten ergibt, aus der das in uns befindliche Gefühl Kapital schlagen kann.</p>
<p>Jeder Junge oder jedes Mädchen geht in der Pubertät durch eine homosexuelle Phase, in der er/sie viele Probleme verschiedener Art zu bewältigen hat. Bei einige ist die Homosexualität ausgeprägter als bei anderen und hier sind insbesondere die Erziehungsberechtigten gefordert, die dann in inder Lage sein sollten, ihr Kinde entsprechend seinen Neigungen, seien sie rationaler oder emotionaler Art, zu unterstützten.</p>
<p><em>Fortsetzung folgt?</em></p>
<hr width="300" size="1" noshade="noshade" />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2001/11/sex-oder-nicht-sex-das-ist-hier-die-frage-analyse-einer-unterhaltung-in-einem-reisebus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ich kenne Nina</title>
		<link>http://www.caito.de/2001/06/ich-kenne-nina/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2001/06/ich-kenne-nina/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2001 10:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Personal / Fun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[Die Welt ist zu einem Dorf geworden durch das Internet. Das Internet selbst ist zu einem Kaff geworden durch Google&#8230;




From: xxxxx xxxxxxxx 
Date: Mit Jun 27, 2001  11:40:11  Europe/Berlin
To: 
Subject: ich kenne ninahallo herr solak,wie heute bereits auf ihrer mailbox erwähnt, kenne ich nina, und würde grossen wert darauf legen, mich auch weiterhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="normaltext">Die Welt ist zu einem Dorf geworden durch das Internet. Das Internet selbst ist zu einem Kaff geworden durch Google&#8230;</span></p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<table bgcolor="#fffaca">
<tr>
<td>
<div style="font-family: Courier,Courier New; font-size: 10px">From: xxxxx xxxxxxxx <<a class="linkification-ext" href="mailto:xxxxx@subdomain.tld">xxxxx@subdomain.tld</a>><br />
Date: Mit Jun 27, 2001  11:40:11  Europe/Berlin<br />
To: <<a class="linkification-ext" href="mailto:iso@imdat.de">iso@imdat.de</a>><br />
Subject: ich kenne ninahallo herr solak,wie heute bereits auf ihrer mailbox erwähnt, kenne ich nina, und würde grossen wert darauf legen, mich auch weiterhin ihren fachkundigen händen mit der schere anzuvertrauen.<br />
leider arbeitet nina nicht mehr bei xxxx xxxxx xxxxxxxxxx, ich wäre ihnen daher sehr verbunden, wenn sie mir den namen des salons verraten könnten in dem sie ihre - nebenbei sehr zutreffend erzählten - beobachtungen gemacht haben.<br />
diese mail mag ihnen seltsam erscheinen, gemessen daran, dass ich nach erfolgloser nachfrage bei xxxx xxxxx die begriffe &#8220;nina&#8221;, &#8220;friseur&#8221;, und &#8220;münchen&#8221; eher aus spass in google getippt habe und auf ihren aufsatz gestossen bin, würde ich es allerdings sehr bedauern, nach so einem kuriosen zufall nina doch nicht wiederzufinden&#8230;:)</p>
<p>ich bedanke mich herzlich für ihre hilfe bei der spurensuche!</p>
<p>beste grüsse</p>
<p>xxxxx xxxxxxxx</p></div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Sehr schön, denn so kann man sich auch in Verlegenheit bringen, denn mit dieser Mail fing die Geschichte über die <a href="http://www.imdat.de/nina/">Geschichte &#8220;Kennen Sie Nina?&#8221;</a> an</p>
<p>Was sollte ich jetzt machen? Zuerst mal in Google die Stichworte eingeben und sehen, was rauskommt:</p>
<div align="center"><a target="_newWindow" href="http://www.imdat.de/docs.old/google/images/google.jpg"><img src="http://www.imdat.de/docs.old/google/images/google_s.jpg" /></a><br />
<span style="font-size: smaller"><em>Suche nach <a target="_newWindow" href="http://www.google.de/search?q=nina+friseur+m%FCnchen&#038;hl=de&#038;meta=">nina friseur münchen</a> in Google</em></span></div>
<p><strong>Gleich an erster Stelle</strong>, na hervorragend! Natürlich kann ich jetzt nicht einfach dem Absender der Mail die Adresse durchgeben, denn das wäre ohne Respekt gegenüber Nina&#8217;s Privatsphäre.</p>
<p>Nun gehen einem die Gedanken durch den Kopf: &#8220;Okay, gesetz den Fall, der Absender meint es ehrlich, dann kann ich ihm den Wunsch nicht abschlagen. Aber dann müsste ich ja Nina erzählen, <strong>dass</strong> und <strong>was</strong> ich über sie geschrieben habe. Auf der anderen Seite kann es natürlich sein, dass er es nicht ernst meint, d.h. vielleicht ist er ein Ex-Freund und sie will nichts von ihm wissen und möchte auch nicht, dass er weiss, wo sie jetzt arbeitet. Oder aus irgendeinem anderen Grund möchte sie einfach nicht, dass er weiss, wo sie jetzt ist.&#8221;</p>
<p>Auf der anderen Seite kann ich natürlich sein Anliegen verstehen, denn sie ist wirklich sehr fachmännisch. Was mache ich jetzt?</p>
<p>Als erstes mal eine Mail schicken, damit der Absender weiss, dass ich sein Anliegen bekommen und verstanden habe. Das Problem ist, dass es bereits sehr spät ist und ich vorher essen und trinken war und somit meine folgende Mail als nicht repräsentativ für den Stil, die Grammatik und Rechtschreibung meiner Mails ist:<em> </em></p>
<table bgcolor="#fffaca">
<tr>
<td>
<div style="font-family: Courier,Courier New; font-size: 10px">From: <a class="linkification-ext" href="mailto:iso@imdat.de">iso@imdat.de</a><br />
Date: Mit Jun 27, 2001  11:47:37  Europe/Berlin<br />
To: xxxxx xxxxxxxx <<a class="linkification-ext" href="mailto:xxxxx@subdomain.tld">xxxxx@subdomain.tld</a>><br />
Subject: Re: ich kenne ninaSehr geehrter herr xxxxxxxxxxx,vielen Dank für Ihren Kommentar. Obgleich* ich vorhatte, die Adresse nicht bekannt zu geben, da meine Beobachtung leider ohne die Genehmigung von Nina veröffentlich wurde, muss ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihnen den &#8220;neuen&#8221; Arbeitsplatz von Nina nicht mitteilen kann, ohne Nina voher danach gefragt zu haben. Ich möchte Sie daher höflichst bitten, sich 1-2 Tage zu gedulden, ich werde Nina fragen, ob ich die neue Arbeitsanschrift Ihnen, Herrn xxxxx xxxxxxxx, weitergeben darf, und wenn sie &#8220;ja&#8221; oder &#8220;egal&#8221; sagt, bekommen Sie es, versprochen <img src='http://www.caito.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bitte haben Sie für diese Vorgehensweise Verständnis, da ich a) die Beobachtung _ohne_ Nina&#8217;s Genehmigung veröffentlich habe und b) nicht weiss, ob sie vielleicht etwas dagegen hätte, wenn ich Ihnen die Adresse gebe.</p>
<p>Mit höflichem Gruss<br />
Imdat Solak<br />
&#8230; ich hoffe dann natürlich, für den Fall, dass Sie die Adresse bekommen, dass es sich auch um die gleiche Nina handelt, die Sie meinen <img src='http://www.caito.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </div>
</td>
</tr>
</table>
<p>*: Das &#8220;Obgleich&#8221; muss natürlich in diesem Zusammenhang &#8220;Da&#8221; heissen, wie gesagt, es war sehr spät und feuchtfröhlich. Und der gesamte Stil der Mail ist nicht schlüssig&#8230;</p>
<p>Okay, wie gehe ich jetzt vor? Ich <strong>muss</strong> Nina fragen, ob sie was dagegen hätte. Aber ich laufe Gefahr, dass sie mir verbietet, den Artikel weiter zu veröffentlichen. Auf der anderen Seite weiss ich auch nicht, wie sie grundsätzlich darauf reagiert.</p>
<p>Und: <strong>Wie</strong> soll ich es anstellen, ich meine, sie zu fragen? Man läuft normalerweise als Kunde nicht einfach so in einen Friseursalon, um mit einer Friseurin zu sprechen. Und hinzu kommt, dass ich ja gar nicht weiss, wie sie allein schon auf eine Frage wie: &#8220;Nina, hättest Du 5 Minuten Zeit, ich würde gerne mit Dir, hmm, naja, wie soll ich sagen, eine seltsame Geschichte besprechen?&#8221;. Das klingt doch recht komisch oder zwanghaft.</p>
<p>Wie wäre es mit: &#8220;Nina, hast Du 5 Minuten Zeit? Ich möchte Dich was fragen?&#8221;</p>
<p>In einem Friseursalon? Was muss sie sich dabei denken? Ich meine, vielleicht kommt sie auf die Idee, dass ich sie &#8220;ansprechen&#8221; möchte. Natürlich finde ich sie nett, aber ich bin ein sehr glücklich verheirateter Mann (womit ich wahrscheinlich zu einer verschwindend geringen Minderheit in Deutschland gehöre)&#8230;</p>
<p>Okay, anderer Versuch: &#8220;Nina, hast Du mal früher in xxxxx xxxxxx xxxxxxx gearbeitet?&#8221;</p>
<p>Nein, das klingt so, als ob ich von der Kripo wäre.</p>
<p>Okay, jetzt: &#8220;Nina, kennst Du einen Herrn xxxxxxx?&#8221;</p>
<p>Nein, auch nicht, klingt auch wie Polizei auf der Suche nach einem Verbrecher&#8230;</p>
<p>Wie dem auch sei, ich habe zwar dem Absender der Mail 1-2 Tage gesagt, aber am ersten Tag, d.h. gestern, habe ich mich nicht getraut zu Nina zu gehen und zu fragen. Ausserdem hatte ich eine Entschuldigung: Keine Zeit.</p>
<p>Aber heute hatte ich es mir fest vorgenommen. Schliesslich habe ich es versprochen: 1-2 Tage.</p>
<p>Wie es der Zufall so will -bzw. wie meine Glücksfee es wieder so gesteuert hat, dass es eben wie ein Zufall aussieht- hat Nina heute sehr viel zu tun, so dass ich nur 1 Minute mit ihr sprechen konnte. Und was habe ich mit Ihr gesprochen?</p>
<p>Ich habe Nina gefragt, ob sie früher bei xxxxx xxxxxxx gearbeitet hat. Sie sagte ja, woraufhin ich fragte, ob sie einen Herrn xxxxxxxx kennt, der dort wohl einer ihrer Kunden war.</p>
<p>Sie sagte ebenfalls ja, woraufhin ich ihr keine Zeit lassend sofort hinterherschob, dass ich eben von diesem Herrn angesprochen worden wäre, ob ich ihm die Adresse ihrer neuen Arbeitsstelle geben kann.</p>
<p>Und dann hätten Sie diese Freude in ihren Augen sehen sollen. Mein Gott, das war doch jeden Stress, jede angehende Unannehmlichkeit wert: &#8220;Ich habe mich schon immer gefragt, was aus ihm geworden ist oder wo er ist. Natürlich darfst Du es weitergeben, hier ich schreibe es Dir auf. Woher kennst Du ihn?&#8221;</p>
<p>Tjaha, <strong>jetzt</strong> sass ich in der Fall. Schnell, überleg&#8217; Dir was dachte ich mir, aber noch bevor ich antworten konnte, fügte sie hinzu: &#8220;Du musst es mir auf jeden Fall beim nächsten Mal erzählen!&#8221;.</p>
<p>&#8216;Selbstverständlich kann ich das, liebend gerne, so lange es nicht heute, hier und jetzt ist, verspreche ich Dir alles&#8217; dachte ich mir und sagte: &#8220;Klar, mache ich. Es ist eine seltsame und lange Geschichte&#8221;.</p>
<p>&#8220;Oh, da freue ich mich darauf&#8221; war noch ihr Kommentar, während sie mir eine Visitenkarte des Salons gab, auf dem sie schnell noch ihren Namen aufschrieb.</p>
<p>Huiii, erst einmal (noch) davongekommen.</p>
<p>&#8216;Okay, dann schnell Herrn xxxxxx anrufen und die Daten durchgeben und dann habe ich es erstmal überstanden&#8217; dachte ich. Beim Telefonat konnten wir uns beide nicht halten vor Lachen. Ich habe Herrn xxxxxx noch mitgeteilt, dass Nina immer noch nichts über den Artikel weiss und dass ich es das nächste Mal wohl erzählen muss. Er versprach noch, dass er nichts darüber sagen wird, was mir in der Zwischenzeit natürlich auch nicht mehr hilft, da ich es so oder so mal selbst machen muss.</p>
<p>Zwar wird diese Geschichte noch eine Fortsetzung haben -denn ich werde berichten, wie Nina auf das ganze reagiert hat- aber ein Fazit haben wir hier auf jeden Fall:<em> </em></p>
<blockquote style="background-color: #fffcca"><p><em>	</em></p>
<table bgcolor="#fffcca">
<tr>
<td><a target="_newWindow" href="http://www.google.com/">Google</a>, oh Google! Wo hast Du meine Ruhe gelassen?</td>
</tr>
</table>
</blockquote>
<p>Im Interesse aller Beteiligten habe ich die Namen nicht veröffentlicht bzw. durch &#8220;xxxxx&#8221; ersetzt. Betroffen sind 2 natürliche und 2 juristische Personen neben meiner Wenigkeit. Ich hoffe, dass es dabei bleibt <img src='http://www.caito.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2001/06/ich-kenne-nina/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kennen Sie Nina?</title>
		<link>http://www.caito.de/2001/03/kennen-sie-nina/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2001/03/kennen-sie-nina/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2001 10:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[General]]></category>

		<category><![CDATA[Personal / Fun]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie Nina? Wahrscheinlich nicht, denn Nina ist etwas besonderes und nicht jeder kennt etwas besonderes.
 Nina ist meine Friseurin. Nina ist zierlich, klein, schlank. Etwa 168cm, würde ich sagen. Vielleicht sogar einige Centimeter weniger, weiss ich leider nicht. Denn normalerweise sitze ich und sie steht. Daher kann ich leider keinen Vergleich anstellen.
Nina gibt einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="normaltext">Kennen Sie Nina? Wahrscheinlich nicht, denn Nina ist etwas besonderes und nicht jeder kennt etwas besonderes.</span></p>
<p><span id="more-7"></span> <span id="normaltext">Nina ist meine Friseurin. Nina ist zierlich, klein, schlank. Etwa 168cm, würde ich sagen. Vielleicht sogar einige Centimeter weniger, weiss ich leider nicht. Denn normalerweise sitze <em>ich</em> und sie steht. Daher kann ich leider keinen Vergleich anstellen.</span></p>
<p>Nina gibt einem die Hand, wenn man kommt. Und beim Verlassen macht sie ebendies.</p>
<p>Ich kannte Nina bis gestern gar nicht. Gestern habe ich wieder mal einen unsäglich vor mich hergeschobenen Anruf getan. Ich habe meinen Friseur angerufen, eigentlich nicht &#8220;meinen Friseur&#8221;, vielmehr meinen Frisiersalon, wie es heutzutage ja wieder heisst. Ich wollte gleich für Gestern einen Termin haben, und da ich mir Namen nicht merken kann, konnte ich nicht sagen, wer von den vielen netten Friseurinnen das letzte Mal meine Haare geschnitten hat.</p>
<p>Ich wollte natürlich auch einen Termin so spät wie möglich am Abend, weil ich noch arbeiten wollte. Also blieb anscheinend nur eine &#8220;Nnn&#8221; übrig. Zumindest hat sich das für mich am Telefon so angehört:</p>
<p><strong>Ich:</strong> <em>&#8220;Ich hätte gern einen Termin zum Haareschneiden, am liebsten heute, je später desto besser.&#8221;</em><br />
<strong>Andere Seite:</strong> <em>&#8220;Hmm, dann um 17:30, bei <em>Nnn</em>.&#8221;</em><br />
<strong>Ich:</strong> <em>&#8220;Geht es vielleicht doch noch ein bißchen später?&#8221;</em><br />
<strong>Andere Seite:</strong> <em>&#8220;Nein, mein Herr, nach 17:30 haben wir leider alles ausgebucht&#8221;</em><br />
<strong>Ich:</strong> <em>&#8220;Na gut, dann um 17:30&#8243;</em>, und dachte mir noch <em>&#8220;bei Nnn&#8221;</em>.</p>
<p>Nina hat schwarzes Haar, kurz, geht bis zum Nacken, gelockt. Vielleicht kann man es nicht ganz als schwarz bezeichnen, es sieht ein bisschen gefärbt aus, vielleicht etwas Henna drin, das konnte ich aus dem Blickwinkel eines Menschen, dessen Haare gerade von Nina geschnitten werden, nicht direkt erkennen. Und die 5 Sekunden, in denen ich sie (beim Begrüßen und Verabschieden) face-2-face sah, reichten dafür leider nicht aus, um ein Urteil zu bilden.</p>
<p>Was machen Sie eigentlich, wenn Ihnen die Haare geschnitten werden, d.h. wenn Sie gerade frisiert werden? Sprechen Sie? Denken Sie? Woran denken Sie, wenn Ihnen gerade die Haare geschnitten werden?</p>
<p>Ich für meinen Teil habe große Problem mit Leuten, die beim Friseur ihre Lebensgeschichte erzählen. Oder auch den Klatsch und Tratsch der Umgebung, ihrer Gesellschaft, Verwandschaft, was der Hund wieder alles angestellt hat, was die Katzen so machen, und natürlich der Sohnemann, der sich wieder mal mit irgendwelchen Rockern eingelassen hat, ja diese Jugend von Heute hat ja kein Respekt mehr, und überhaupt ist das Fernsehen Schuld an der Misere der Gesellschaft, von der Bild-Zeitung gar nicht erst zu reden. <em>&#8220;Haben Sie gehört, die Verona verklagt die Verona wegen Urheberpersönlichkeitsrecht?&#8230;&#8221;</em>, <em>&#8220;Der Becker soll ja noch ein uneheliches Kind haben&#8230;&#8221;</em>, <em>&#8220;Glauben Sie, dass der Busen der &#8230; echt ist?&#8230;&#8221;</em>, usw. usf.</p>
<p>Nein, Nina macht sowas nicht, sie redet nicht viel. Eigentlich reden in diesem speziellen Frisiersalon die Leute kaum. Sie machen einen recht guten Job (<em>Sorry, aber da ich Nina&#8217;s Identität nicht preisgeben will, ohne sie vorher gefragt zu haben, kann ich die Adresse des Frisiersalons hier nicht bekanntgeben</em>). Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass sie einen excellenten Job machen.</p>
<p>Nina schneidet meine Haare. Nicht jedoch ohne vorher sich intensiv informiert zu haben, wie ich sie gerne hätte. Nun, genau gestern wusste ich es halt nicht. Ich dachte, eigentlich stehen mir etwas längere Haare auch nicht schlecht. Vielleicht sollte sie einfach nur die Spitzen stutzen und den Rest belassen.</p>
<p>Nicht jedoch Nina. Sie war damit überhaupt nicht einverstanden. Sie meinte eher, dass mir kürzere Haare stehen und dass die <em>&#8220;Ohren&#8221;</em>, das sind Haarbüschel, die rechts und links von meiner Stirn immer runter fallen, gar nicht stehen. Das heisst, sie hat wörtlich gesagt: <em>&#8220;Nein, die Ohren gefallen mir überhaupt nicht&#8221;</em>. Wer bin ich denn, dass ich Nina vorschreiben könnte, was ihr zu gefallen hat und was nicht. Wenn sie sagt, es gefällt ihr nicht, dann gefällt es ihr halt nicht und es muss geändert werden. Schliesslich ist sie ja die Nina und nicht ich. Dass es sich dabei um <strong>meine</strong> Haare handelt, ist nur eine Nebensächlichkeit. Sie schneidet und damit hat sie das Sagen.</p>
<p>Habe ich erzählt, dass Nina anscheinend Zahnspangen hat? Nein? Nun, es sieht so aus, ich konnte es nicht wirklich perfekt erkennen. Das ist ja der Nachteil, wenn man beim Schneiden nicht redet. Sonst könnte man irgendetwas nettes erzählen und sie damit dazu bringen, ein <em>&#8220;Aaaah&#8221;</em>, oder zumindest ein <em>&#8220;Aha!&#8221;</em> von sich zu geben. Dann könnte ich es natürlich sehen, aber da sie geflissentlich darauf zu achten scheint, kein &#8220;A&#8221; zu sagen, oder zumindest nicht so langgezogen, dass man einen Blick auf Ihre Zähne werfen könnte, um die eventuelle vorhandene Zahnspange zu sehen, scheint der Verdacht doch nahe zu sein. Aber ich kann es bisher nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, nur vermuten.</p>
<p>Ich habe mich gefragt, warum sie mir die Haare dreimal gewaschen hat. So fettig können meine Haare ja gar nicht gewesen sein, weil ich sie am morgen davor bereits sehr gründlich gewaschen hatte. Ich will damit in keinster Weise mich beschwert haben, denn die Massage, die mit der Haarwäsche verbunden ist, möchte ich um keinen Deut vermissen. Wobei das eigentlich weniger mit Nina zu tun hat. Jedesmal beim Friseur denke ich mir: <em>&#8220;Ach, könnten die doch die Haarwäsche in die Länge ziehen. Diese Massage ist einfach wunderbar und erholsam&#8221;</em>.</p>
<p>Nun liegt der Verdacht nahe, dass Nina einen sechsten Sinn hat und sich gedacht hat, dass ich so eine Kopfhautmassage liebe. Vielleicht lieben es andere auch und sie hat nur eine gewisse Erfahrung damit. Aber die erste Variante klingt etwas poetischer, daher werde ich so lange daran glauben, bis mir der Gegenteil bewiesen wird. Aber bitte: beeilt Euch damit nicht, ich habe keinen Drang, das Gegenteil bewiesen zu bekommen.</p>
<p>Das ist so das gleiche wie mit Märchen. Die Wissenschaft hat die Märchenwelt zerstört. Naja, natürlich erst später. Auch den Weihnachtsmann gibt es ja bekanntlich gar nicht, erst recht gilt das für den Osterhasen.</p>
<p>Oder auch mit Frauen und Männern. Kennen Sie diesen Fall: Sie (als Mann) gehen mit einem guten Freund (auch ein Mann) und einer guten Freundin (eine Frau) in ein Cafe, Club, Disco, was auch immer. Es wird gerade irgendein Musikstück gespielt. Sie (als Mann) und der gute Freund (auch ein Mann) fangen sofort eine Diskussion an, welches Lied es sein könnte, dies oder jenes, oder war es doch das andere? Das könnten Sie beide (als Männer) beliebig in die Länge ziehen, wenn nicht die gute Freundin (als Frau) zum DJ gehen und <strong>einfach fragen</strong> würde. Weg! Aus! Hin ist die Magie! Der Zauber der Diskussion! Sie hat einfach gefragt! Was für eine Ernüchterung tritt dann ein?</p>
<p>Aber Nina ist was anderes. Nina gibt es in Fleisch und Blut. Dass sie einen sechsten Sinn hat glaube ich unbenommen, denn wie sonst hätte sie es erraten können, dass ich Kopfhautmassage liebe? Nein, nein, keine Antworten bitte. Das war eine rein rhetorische Frage&#8230;</p>
<p>Nina ist zierlich, hatte ich gesagt. Es stimmt, sie ist sehr zierlich. Nun gehen einem so faszinierende Gedanken durch den Kopf, wenn man so zierliche Menschen betrachtet. So z.B. frage ich mich, chauvinistisch wie ich anscheinend bin, wie ein ganzes Kind im Bauch eines so zierlichen Menschen heranwachsen soll. Natürlich weiss ich, dass nicht jede Frau Kinder bekommt&#8230; Vielleicht ist sie ja auch lesbisch und die Sache hat sich dann mit hoher Wahrscheinlichkeit erledigt (Ich hoffe inbrünstig, dass ich sie mit diesen Gedanken nicht beleidige, da ich ja demnächst wieder zum Haareschneiden gehe und diesmal mir den Namen garantiert merken kann). Auch weiss ich, dass nicht jede Frau Kinder haben will. Oder auch, dass nicht jede Frau Kinder haben kann. <em>&#8220;Aber,&#8221;</em> denke ich mir, <em>&#8220;wenn sie ein Kind bekommen <strong>kann</strong>, wenn sie nicht lesbisch ist, wenn sie ein Kind bekommen <strong>will</strong>, mein Gott, wie kann ein Kind im Bauch eines so zierlichen Menschen heranwachsen?&#8221;</em></p>
<p>Nina trägt schwarz. Tragen alle Friseurinnen bei der Arbeit schwarz? Nein, kann nicht sein, denn dort im Frisiersalon war auch eine Friseurin, die braun trug, oder sowas wie rot-braun. Sie, nicht Nina, die andere Friseurin, ist eine Landsmännin von mir (warum sagt man eigentlich nicht <em>Landsfrau</em>?). Das hatte wahrscheinlich zur Folge, dass gestern zwischendurch auch Türkisch-Pop gespielt wurde. Es ist faszinierend, wie gut man darauf trainiert ist, sowas sofort an den ersten 3-4 Noten zu erkennen. Oder waren es 9-10? Wie dem auch sei, auf jeden Fall konnte ich sofort am Anfang erkennen, dass es sich anscheinend um Türkisch-Pop handelt und musste schmunzeln.</p>
<p>Haben Sie schonmal auf die Musik in Frisiersalons geachtet? Ja doch, in den meisten Frisiersalons wird im Hintergrund Musik gespielt. Man achtet aber selten darauf, da heutzutage ja überall im Hintergrund Musik gespielt wird und man daher konditioniert ist, es zu überhören. Soviel eigentlich zur Qualität der Musik.</p>
<p>In &#8220;meinem&#8221; Frisiersalon spielen sie verschiedenste Art von Musik. Die Musik fällt nur auf, wenn zwischendurch mal etwas Groove, Rave, oder eben Türkisch-Pop auftaucht. Sonst läuft sie im Hintergrund weiter. Mir ist aber auch etwas Klassik in &#8220;meinem&#8221; Frisiersalon aufgefallen. Sehr breite Mischung, sehr interessant.</p>
<p>Nina fällt gestern zweimal der Kamm herunter. Beim ersten Mal sogar auf den Boden und sie muss den Kamm waschen gehen. Aber nicht, ohne vorher knallrot anzulaufen. Normalerweise würde hier stehen, dass sie dann <em>richtiggehend süß</em> aussieht. Das stimmt bei ihr aber nicht. Rot steht ihr einfach nicht. Zumindest nicht, wenn sie es im Gesicht trägt. Überhaupt nicht. Und das gefällt <strong>mir</strong> nicht. Ich muss auch diesbezüglich mal mit ihr reden und sie davon überzeugen, nicht mehr rot zu werden, wenn ihr etwas peinlich ist. Aber vielleicht lasse ich es sogar, denn das könnte ihr noch peinlicher sein und dann bleibt sie ein Leben lang rot und genau das will ich wiederum vermeiden.</p>
<p>Beim zweiten mal entschuldigt sie sich damit, dass es bereits spät ist. Und dass die linke Hand nicht ganz so schnell den Kamm entgegennimmt, wie die rechte Hand es hergibt. Das führte mich dazu, mal den ganzen Vorgang interessiert und konzentriert zu beobachten, ohne dass es ihr auffällt.</p>
<p>Haben Sie schon mal das Zusammenspiel der Friseurhände beobachtet? Faszinierend, einfach nur faszinierend. Ich kann hier leider nur für Rechtshänder sprechen, denn Nina scheint rechtshändig zu sein. Daher weiss ich nicht, wie es genau mit Linkshändern ist, zur Not tauschen Sie im folgenden Text einfach <em>rechts</em> und <em>links</em> gegeneinander aus:</p>
<p>Die rechte Hand hält den Kamm und die Schere. Mit dem Kamm werden die Haare herunter- bzw. hochgekämmt, so dass ein Haarbüschel entsteht. Zum schneiden werden die Haare meistens hoch gekämmt. Dann kommt die linke Hand und hält diesen Haarbüschel. Dabei wechselt der Kamm normalerweise automatisch von der rechten Hand in die linke. Da die linke Hand mit dem mittleren, dem Ringfinger und dem kleinen Finger auf der einen Seite und dem Zeigefinger auf der anderen Seite das Haarbüschel hält, bleibt nur noch die Kuhle zwischen Daumen und Zeigefinger, um den ankommenden Kamm entgegen zu nehmen. Sie sollten das auf jeden Fall mal beobachten. Machen Sie jedoch nicht den gleichen Fehler wie ich ihn anfänglich in diesem Absatz gemacht habe: Sie sehen ja ein Spiegelbild und da ist das Bild eben <em>spiegelverkehrt</em>. Das heisst, was im Spiegel als rechte Hand erscheint ist in Wirklichkeit die linke Hand und umgekehrt!</p>
<p>So, genau, die linke Hand nimmt normalerweise den Kamm zwischen Daumen und Zeigefinger entgegen. Dabei hält die linke Hand aber weiterhin das Haarbüschel zwischen Zeigefinger und den anderen drei Fingern. Die anderen drei Finger drücken auf das Haarbüschel von oben und damit kann die Friseurin/der Friseur einen Bogen mit den Haaren bilden, um die Haarlänge zu bestimmen.</p>
<p>Bitte beachten Sie, dass ich ein Laie bin was die Frisierkunst anbelangt, ich habe nur wiedergegeben, was ich beobachte habe. Daher möchte alle Friseure der Welt um Entschuldigung bitten, wenn ich den Sachverhalt als sehr vereinfacht darstelle.</p>
<p>Nina hat sehr zierliche Arme. Die Arme, oder vielmehr den linken Arm, konnte ich kurz sehen. Wie gesagt, ich sitze, sie steht. Und da sieht man nicht viel. Leider waren auf dem Arm schon Teile von meinen Haaren, eher Ex-Haaren, denn es waren bereits abgeschnittene Teile und damit war der Blick zwar da, aber betrübt durch eben meine sehr schwarzen Haare. Ich konnte wenigstens erkennen, dass sie sehr zierliche Arme hat, und wahrscheinlich auch Hände.</p>
<p>Hände sagen sehr viel über Menschen aus. Mehr als viele Menschen eigentlich bereit sind, von sich zu erzählen. So z.B. kann man an den Händen recht gut erkennen, wie alt ein Mensch ungefähr ist, wenn das Gesicht es nicht hergibt.</p>
<p>Haben Sie schon mal in der U-Bahn, S-Bahn, oder anderen Kutschen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) Menschen beobachtet? Ich <em>liebe</em> es geradezu, muss es aber stets vorsichtig machen, da die Menschen es nicht zu mögen scheinen, wenn man sie beobachtet. Den meisten gehen sofort solche Gedanken durch den Kopf wie: <em>&#8220;Was will <strong>der</strong> denn?&#8221;</em>, oder <em>&#8220;Mein Gott, habe ich was falsches gemacht?&#8221;</em>, oder <em>&#8220;Hoffentlich ist er kein Kontrolleur, ich fahre ja schwarz, mein Gott, bitte, bitte, mach&#8217;, dass er kein Kontrolleur ist&#8221;</em>, oder <em>&#8220;Habe ich was falsches an? Sind meine Sachen nicht sauber genug?&#8221;</em>&#8230; Das merken die Menschen gar nicht, aber das steht ihnen ins Gesicht geschrieben, wenn sie sehen, dass man sie beobachtet.</p>
<p>Daher, bitte, sehr vorsichtig vorgehen, wenn Sie jetzt anfangen, Mitmenschen zu beobachten. Manche gehen sogar soweit, direkt auf Sie zuzukommen und zu fragen: <em>&#8220;Hey, was willste, warum guckste so? Gibt&#8217;s was zu sehen, oder was?&#8221;</em>, und wieder andere greifen statt zu Worten lieber zu Taten und man wundert sich -wenn man 1 Stunde später aufwacht- warum man in einem weissen Raum mit weiss gekleideten Herren und Damen liegt&#8230; Nicht dass mir sowas passiert wäre, schliesslich kann ich immer schneller rennen als viele andere, wenn es um meine Gesundheit geht. Wie heisst ein türkisches Sprichwort doch? <em>&#8220;9/10 des Mutes ist Wegrennen, 1/10 sich überhaupt nicht sehen lassen&#8221;</em>&#8230;</p>
<p>Zurück zum Thema, ich schweife ab, tut mir unsagbar leid, da Nina das wirklich nicht verdient, dass ich so sehr abschweife, wenn doch die Überschrift allein kundtut, dass es hier um Nina geht.</p>
<p>Also, es gibt Menschen, insbesondere in diesen ÖPNV-Mitteln, die alles tun, damit sie im Gesicht jünger aussehen, sogar Facelifting gehört zu den Waffen, die dabei eingesetzt werden. Jugend um jeden Preis. Facelifting, Busen straffen, Haare frisieren, Nägel lackieren, Lippen aufspritzen (erinnert mich an den Film <a href="http://us.imdb.com/Title?0116313">The First Wifes Club</a>) und was es noch alles für geheime Hexenkünste gibt, um jung zu wirken. Aber sie vergessen die Hände!</p>
<p>Hände kann man anscheinend nicht liften oder straffen. Und genau daran kann man erkennen, wie alt sie sind und stellt bewundernd fest, wie weit wir mit unserer Wissenschaft schon vorangekommen sind, wenn man in der Lage ist, eine 60jährige als eine 30jährige aussehen zu lassen. Dass ich mich hier hauptsächlich auf Frauen konzentriere liegt in der Natur der Sache. Ich habe einfach bisher fast nur Frauen gesehen, die sich liften gelassen haben. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, denn ich weiss aus eigener Erfahrung, dass Männer eigentlich eitler sind als Frauen (ich bin schliesslich einer).</p>
<p>Nina hat einen runden Kopf. Mit ihren gelockten Haaren, die wie ein gelockter Pilz aussehen und ihrem runden Gesicht sieht sie eigentlich recht jung aus. Sehr jung sogar, ich würde sie auf 22-25 schätzen. Höchstens, vielleicht sogar jünger. Hat sie Sommersprossen? Weiss ich nicht, würde ich aber nicht unbedingt verneinen. Vielleicht ganz wenige, aber nicht so, dass es auffällt.</p>
<p>Nina scheint eigentlich sehr gesellig zu sein. Wahrscheinlich würden wir uns gut unterhalten können, wenn ich es wollte, aber wie gesagt, ich mag das nicht so sehr, und daher kann ich nur Vermutungen über ihre Geselligkeit stellen. Aber als mein Nachbar, der ebenfalls gerade frisiert wurde, anscheinend irgendetwas gesagt hat, was man als lustig bezeichnen kann, fing sie an, sich mit ihm zu unterhalten. Kurz zwar, aber trotzdem konnte ich in diesen 30-40 Sekunden den Eindruck gewinnen, dass sie recht gesellig ist.</p>
<p>Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich direkt aus dem Büro in den Frisiersalon gegangen bin und somit Mantel und Jacke an- bzw. meine Tasche dabeihatte. Nina hatte keine Probleme damit, nicht im Geringsten. Ich fragte mich, ob ich an ihrer Stelle Probleme damit gehabt hätte. Nachdem ich diese Frage getrost verneinen konnte, habe ich mir keine Gedanken mehr darüber gemacht. Aber sie hat sofort zu <strong>zwei</strong> Bügeln gegriffen, damit ich den Mantel an einem und die Jacke am anderen Bügel aufhängen konnte, mit der Begründung, <em>&#8220;dass ansonsten die Jacke zerknittern würde&#8221;</em>. Ich habe ihr nicht gesagt, dass die Jacke, eigentlich eher ein Jackett, nicht zerknittert, weil sie, die Jacke, nicht Nina, aus einem Material ist, dass nicht so schnell zerknittert, da ich dachte, dass es sie, diesmal Nina, nicht die Jacke, kränken könnte, bzw. sogar beleidigen, weil sie sich ja soviel Mühe mit den beiden Bügeln gemacht hat. Ich meine das hier nicht ironisch, denn viele Menschen denken einfach nicht an solche Details und ich bin nun mal ein Detailliebhaber und bewundere es, wenn ein anderer Mensch mal an Details denkt.</p>
<p>Nina ist freundlich. Habe ich das schon gesagt? Wahrscheinlich nicht, aber sie ist sehr freundlich und zuvorkommend. Nicht nur, dass sie mir bei der Begrüßung die Hand gab, nein auch zum Schluss, bei der Verabschiedung. Und sie ist immer sehr zurückhaltend beim Schneiden.</p>
<p>Hat diese Nina denn nicht einen einzigen Fehler? Ja doch, sie hat. Sie hat vergessen, meine Stirn mit einem Pinsel sauberzumachen, ich meine richtig sauber. Nach dem Schneiden. <strong>Das</strong> musste ich selber machen. Sie hat mir nur gesagt, dass ich noch eine Kleiderbürste nehmen könnte. Erst hatte ich verstanden, dass sie damit andeuten will, dass ich <strong>mich</strong> mit einer Kleiderbürste reinigen soll, aber sie meinte natürlich meine Hose und meinen Rollkragenpullover.</p>
<p>Waren Sie eigentlich schon mal mit einem Rollkragenpullover beim Friseur? Machen Sie es nie, sage ich Ihnen. Es ist grausam. Erstens sieht es grässlich aus, weil man den Rollkragen runterrollen muss und dann sieht man aus wie die Konquistadores mit ihren Halskrausen und zweitens kratzt es danach höllisch, weil sich anscheinend im Rollkragenpullover mehr Haare (Ex-Haare) ansammeln als in einem normalen Pullover. Das scheint so eine art Naturgesetz zu sein. Habe ich aber auch erst gestern erfahren, vorher war mir <strong>dieses</strong> Naturgesetz unbekannt. Aber was hat bereits <strong>Konfuzius</strong> gesagt:</p>
<blockquote><p><em>Es gibt drei Wege zu lernen:</em></p>
<ol>
<li><em>Durch Nachdenken, das ist der schwierigste.</em></li>
<li><em>Durch Nachmachen, das ist der einfachste.</em></li>
<li><em>Durch Erfahrungen, das ist der bitterste.</em></li>
</ol>
</blockquote>
<p>Ich habe durch Erfahrung gelernt&#8230;Nina hat mir die Haare geschnitten. Aber das wusste ich gar nicht, ich wusste ja nur, dass es sich um <em>&#8220;Nnn&#8221;</em> handelt.</p>
<p>Natürlich war die Dienstleistung nicht umsonst. Ich muss, wie wahrscheinlich nahezu jeder Normalsterbliche, für die Dienstleistung des Haareschneidens bezahlen. Der Gang zur Kasse wurde zur Qual, denn überall juckte und kratzte es. Ich frage mich, warum man bei Friseuren nach dem Haareschneiden nicht gleich duschen kann, denn dann könnte man ja auch gleich mit einem neuen Hemd kommen und sich auch umziehen, so dass es nicht mehr kratzt.</p>
<p>Aber das hätte mir ja gestern auch nicht geholfen, da ich ja direkt vom Büro zum Friseur gegangen bin. Und da ich am frühen Morgen nichts von meinem eventuellen, abendlichen Friseurbesuch erahnen konnte, hätte ich auch kein frisches Hemd mitnehmen können, zumal es wirklich fraglich ist, denn selbst wenn ich gewusst hätte, hätte ich wahrscheinlich angenommen, dass ich es doch erst nach Hause schaffen kann und deshalb kein frisches Hemd mitgenommen; ausserdem haben Friseursalons eben keine Duschen für Kunden. Vielleicht haben sie ja Duschen für die eigenen Mitarbeiter, vielleicht kann man ja als Kunde diese Duschen auch nutzen, wenn man nur freundlich genug nachfragt. Haben Sie es schon mal probiert?</p>
<p><em>&#8220;Das macht dann fünfundachtzig Mark&#8221;</em>, sagte der freundliche Herr an der Kasse. <em>&#8220;Hoppla&#8221;</em> dachte ich. <em>&#8220;Die scheinen ja die Preise erhöht zu haben. Oder ist es der Nina-Zuschlag?&#8221;</em>. Natürlich wusste ich zu dem Zeitpunkt ja immer noch nicht, dass sie Nina heisst. Ich habe also, wenn ich die Wahrheit weder verbiegen noch brechen will, oder -um es mit unseren Politikern zu sagen- wenn ich nicht die <em>Unwahrheit</em> sagen will, also gedacht: <em>&#8220;&#8230; Oder ist es der Nnn-Zuschlag?&#8221;</em>.</p>
<p><em>&#8220;Fünfundneunzig&#8221;</em> sagte ich, um das Gebot etwas zu erhöhen, denn ich war ja mit dem Service sehr zufrieden und dafür, dass sie mir meine Haare dreimal gewaschen und entsprechend so oft massiert hat, wollte ich ihr einen Gefallen tun, da mir bekannt ist, dass das <em>Trinkgeld</em> (kann mir eigentlich einer sagen, warum es ausgerechnet <em>Trinkgeld</em> heisst?) direkt an die entsprechende Friseurin oder den entsprechenden Friseur transferiert wird. <em>&#8220;Oh, danke!&#8221;</em> kam herausgeschossen aus dem Kassierer, was mich für eine Sekunde an der Theorie des direkten Trinkgeldtransfers an den zuständig gewesenen Friseur oder die Friseurin zweifeln liess, bis der Kassierer die Differenz aus der Kasse nahm und in einen, ja ich möchte fast sagen &#8220;Topf&#8221; tat, auf dem &#8220;Nnn&#8221; zu stehen schien.</p>
<p>Nachdem ich meine Fünfmarkmünze, das Restgeld auf den Hundertmarkschein, den ich dem Kassierer in die Hand gedrückt hatte, erhielt und einsteckte, habe ich mich doch noch getraut, obgleich hier &#8220;getraut&#8221; so klingt, als ob schüchtern wäre, eine Frage zu stellen, da Nina bereits weit weg war und den traurigen Rest, die Büschel Ex-Imdat-Haare, zusammenfegte:</p>
<p><em>&#8220;Sagen Sie, wie heisst die nette junge Dame eigentlich, die mir die Haare geschnitten hat?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Nina!&#8221;</em> sagte der Kassierer und schrieb es auch auf eine Visitenkarte des Salons, damit ich es ja nicht mehr vergesse.</p>
<p><strong>Kennen Sie jetzt Nina?</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2001/03/kennen-sie-nina/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
