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	<title>caito &#187; Technology + Computing</title>
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	<description>Independent? Yes • Intelligent? Maybe • Impartial? Never</description>
	<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 09:50:23 +0000</pubDate>
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		<title>Danke NDR - zum Thema KiPo im Netz und Zensursula</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 16:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/evXQwqIBd04&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.youtube.com/v/evXQwqIBd04&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344" /><br />
</object></p>
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		<title>Denke ich an Deutschland in der Nacht&#8230; [Update]</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 07:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen ist in der ersten Lesung am 6. Mai 2009 durch den Bundestag gegangen. Etwas derart populistisches, hirnloses, ineffektives und am Problem vorbei geplantes Gesetz habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen in Deutschland. Statt Kinderpornographie im Internet (das es sicherlich gibt) zu bekämpfen, sorgt Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen ist in der ersten Lesung am 6. Mai 2009 durch den Bundestag gegangen. Etwas derart populistisches, hirnloses, ineffektives und am Problem vorbei geplantes Gesetz habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen in Deutschland. Statt Kinderpornographie im Internet (das es sicherlich gibt) zu bekämpfen, sorgt Frau von der Leyen (auch genannt &#8220;Zensursula&#8221;) dafür, dass wir alle wegschauen - Volk wie auch dessen Vertreter.</p>
<p><span id="more-122"></span>
<p>Um es noch mal kurz zusammen zu fassen: Frau MdB Ursula von der Leyen, Mutter von sieben Kindern, möchte eigentlich Kinderpornographie im Internet bekämpfen.</p>
<p>Dazu greift sie zum Mittel der Zugangssperre, die alle Provider mit mehr als 10.000 Kunden mindestens auf der DNS-Ebene einrichten müssen.</p>
<p>Das ganze funktioniert so: Das Bundeskriminalamt (BKA) bekommt die oberste Aufsicht und Verantwortung für diesen Prozess. <em>Arbeitstäglich</em>, wie es so schön im Gesetz heisst (s. unten bei den Links), liefert das BKA an die Internetprovider eine Liste</p>
<blockquote>
<p><em>über vollqualifizierte Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten, die Kinderpornographie nach § 184b des Strafgesetzbuchs enthalten oder deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen (Sperrliste)</em> (§a, Abs 1, Satz 1 des Enwurfs).</p>
</blockquote>
<p>Die Provider sind dann verpflichtet,</p>
<blockquote>
<p><em>geeignete und zumutbare technische Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugang zu Telemedienangeboten, die in der Sperrliste aufgeführt sind, zu erschweren. Für die Sperrung dürfen vollqualifizierte Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten verwendet werden. Die Sperrung erfolgt mindestens auf der Ebene der vollqualifizierten Domainnamen, deren Auflösung in die zugehörigen Internetprotokoll-Adressen unterbleibt.</em> (§8a, Abs2, Satz 1 + 2).</p>
</blockquote>
<p>Das bedeutet im Einzelnen und Spezifischen, dass die Provider die DNS-Anfragen (also die Auflösung von Domain-Names wie &#8220;www.spiegel.de&#8221;) statt auf die originäre IP-Adresse (im Falle www.spiegel.de bspw 195.71.11.67) auf eine von den Providern selbst betriebene Website umzuleiten:</p>
<blockquote>
<p><em>Die Diensteanbieter leiten Nutzeranfragen, durch die in der Sperrliste aufgeführte Telemedienangebote abgerufen werden sollen, auf ein von ihnen betriebenes Telemedienangebot (Stoppmeldung) um, das die Nutzer über die Gründe der Sperrung sowie eine Kontaktmöglichkeit zum Bundeskriminalamt informiert. Die Ausgestaltung bestimmt das Bundeskriminalamt.</em> (§8a, Abs 4).</p>
</blockquote>
<p>Ok, bis hierher klingt es für alle Beteiligten und Betroffenen noch &#8220;ok&#8221; und &#8220;&#8230; irgendwie akzeptabel.&#8221;</p>
<p>Schwierig wird es jedoch, wenn man sich folgende Fragen stellt:</p>
<p>1) Wer beurteilt, welche Adressen auf die Liste kommen?</p>
<p>2) Wer kontrolliert, ob die Adressen wirklich echte Kinderpornographie-Inhalte beinhalten?</p>
<p>3) Werden die Zugriffe protokolliert und wer hat Zugriff auf die Daten?</p>
<p>4) Warum eigentlich eine Sperrliste? Kann man die Websites nicht einfach schliessen lassen?</p>
<p>5) Wie wirksam sind solche Sperrlisten?</p>
<p>6) Wie geheim sind solche Sperrlisten?</p>
<p>Anworten</p>
<p>1: Das BKA ist verantwortlich für die Erstellung der Listen. Nur das BKA und die Provider wissen, was auf den Listen ist. Die Listen dürfen von niemanden eingesehen werden und &#8220;<em>Die Diensteanbieter</em> [Provider, Red.] <em>haben die Sperrliste durch geeignete Maßnahmen gegen Kenntnisnahme durch Dritte, die an der Umsetzung der Sperrung nicht beteiligt sind, zu sichern.&#8221;</em> (§8a, Abs3)&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Dadurch gibt es keine Kontrolle und nein, auch keine richterliche Kontrolle darüber, welche Einträge auf der Liste landen. Das BKA ist hierbei Polizei (findet die Website), Richter (beurteilt, dass die Website Kinderpornographie enthält) und Henker (packt es auf die Sperrliste) gleichzeitig. <strong>Dass dies die Aushöhlung der Rechtstaatlichkeit in Deutschland darstellt, scheint ausser der Opposition keinen im Bundestag wirklich zu interessieren</strong>.</p>
<p>2: Das BKA - schliesslich ist es eben Polizei, Richter und Henker gleichzeitig. Die Tatsache, dass auf anderen, vergleichbaren Listen im Ausland auch Websites wie WikiLeaks.org, Websites mit homosexuellem oder teilweise auch politisch vielleicht extremen, aber nicht illegalem Inhalt vertreten waren, macht die Fragestellung, wer denn die Kontrolleure kontrolliert noch brisanter.</p>
<p>3: Ja, die Zugriffe sollen in Echtzeit protokolliert und auf Wunsch dem BKA zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>4: Ja, man kann die Websites sperren lassen. V<em>or diesem Hintergrund machte jüngst die Kinderschutzorganisation Carechild ein aufschlussreiches Experiment. Sie verwendete dazu 20 Adressen aus der im Netz aufgetauchten dänischen Sperrliste. 17 der Seiten waren in den USA gehostet, jeweils eine in den Niederlanden, Südkorea und England. Carechild schrieb an die Abuse-Mail-Adressen der Hostingprovider und bat um Entfernung der Inhalte. Das Ergebnis: acht US-amerikanische Provider haben die Domains innerhalb der ersten drei Stunden nach Versand der Mitteilung abgeschaltet. Innerhalb eines Tages waren 16 Adressen nicht mehr erreichbar, bei drei Websites teilte der jeweilige Provider laut Carechild glaubhaft mit, dass die Inhalte nach augenscheinlicher Prüfung keine Gesetze verletzen oder der Betreiber für die abgebildeten Personen entsprechende Altersnachweise vorlegen konnte.</em> (<a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">Aus einem c&#8217;t-Artikel</a>, c&#8217;t 9/09). Warum das BKA dann nicht die Websites sperren lässt, statt sie auf eine Block-List zu setzen, ist die grosse, bisher unbeantwortete Frage.</p>
<p>5: Da es sich um DNS-basierte Listen handelt, reicht es aus, im eigenen PC einfach die DNS-Einstellung zu ändern und einen DNS-Server aus dem Ausland zu nehmen oder eines Providers, der keine Sperrlisten umsetzen muss. Anleitungen hierzu gibt es im Netz zuhauf (Bspw bei YouTube). Aber achtung: wenn man so eine Sperre, die zwar nicht funktioniert, einfach umgeht, ist man laut Frau von der Leyen &#8220;&#8230;<em>schwer pädokriminell</em> &#8230;&#8221; (s. unten).</p>
<p>6: Die dänische, finnische und australische Sperrliste ist bei WikiLeaks.org zu finden - und die Listen scheinen in der Zwischenzeit die erste Anlaufstelle der Pädophilen im Netz zu sein. Wie man so hört, &#8220;&#8230; <em>war es [wohl] noch nie so einfach, an die Adressen dieser Websites zu kommen, wie jetzt mit diesen Listen</em> &#8230; &#8220;</p>
<p>Dann kommen die noch weitaus interessanteren Fragen, die seit Wochen ein Sturm der Entrüstung im Internet ausgelöst haben, die aber die Otto-Normalverbraucher draussen nicht interessieren:</p>
<h3>Was ist ein <em>Telemedienangebot&#8230;,</em> [dessen] <em>Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote</em> [Kinderpornographie-Angebote, die Red.] <em>zu verweisen</em>?</h3>
<p>Nach den Kritikern beinhaltet dies alle Websites, die in irgendeiner Form auf ein solches Kinderpornographie-Angebot verlinken. Die Frage ist natürlich, ab wievieltem Grad der Verlinkung der Anbieter einer &#8220;normalen&#8221; Website nicht mehr auf der Sperrliste landet. Ist es Grad eins, zwei, zehn, zwanzig? Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch mit jedem anderen Menschen über sieben Links verbunden ist, stellt sich die Frage, welche Seite im Internet mit welcher anderen Seite ab wievieltem Grad verbunden ist.</p>
<h3>Was passiert eigentlich, wenn man aus Versehen auf ein Link im Internet klickt und dann auf so einer Sperrseite landet (Stopp-Schild)?</h3>
<p>Laut der Interpretation aller Fachleute wird der Zugriffsversuch natürlich protokolliert und vom BKA als Versuch, auf die Website zuzugreifen, gewertet. Dies führt dazu, dass man als Kinderpornographie-Interessierter eingestuft wird und gemäss §184b Abs 4 StGB sich strafbar macht. Die Interpretation der Fachleute ist, dass man dann erst nachweisen muss, dass dies aus Versehen erfolgt ist, da der Versuch des Zugriffs vorhanden war und damit strafrechtlich relevante Aktion, die von der Polizei von Amts wegen verfolgt werden muss. Das führt im Zweifelsfalle zu Hausdruchsuchungen und Beschlagnahmung der gesamten IT zuhause zur Untersuchung auf kinderpornografische Inhalte.</p>
<p>Was hier insbesondere erfolgt ist eine Beweislastumkehr, d.h. man muss beweisen, dass man unschuldig ist. Auch hier wird der Rechtstaat wieder komplett ausgehebelt.</p>
<p>Noch gefährlicher wird es, wenn man das ganze zu Ende denkt: Stellen Sie sich vor, Sie bekommen eine Spam-Mail, die als solche nicht zu erkennen ist (passiert wohl doch öfter als man denkt) und klicken dort auf einen Link&#8230;. und dann landen Sie auf einer dieser Stopp-Seiten&#8230; Ich würde Ihnen raten, sofort Ihre Siebensachen zu packen und das Land zu verlassen! Denn in Kürze könnte dann das BKA bei Ihnen an der Haustür klopfen&#8230; mit einem Rammbock&#8230; Ihre PC-Anlage beschlagnahmen und Sie in Handschellen abführen. Sicher, nach monatelanger Diskussion und Untersuchung stellt man fest, dass Sie unschuldig sind&#8230; aber Job weg, Frau weg, Kinder weg, Ruf weg&#8230; Nunja, vielleicht wären Sie jetzt sogar ein Terror-Kandidat&#8230; vielleicht will man ja damit nur Terroristennachwuchs fördern, damit das BKA nicht arbeitslos wird&#8230;</p>
<p>Ich übertreibe? Hmm, vielleicht gibt Ihnen die Aussage unserer Familienministerin im <a href="http://www.radioeins.de/programm/sendungen/eine_stunde_zeit/kopf_der_woche/ursula_von_der_leyen.html">Interview mit <em>radioeins</em></a> vom 24. April einen Einblick in die Denkmuster unserer Politiker (Zitat ungefähr bei Minute 3):</p>
<blockquote>
<p><em>&#8220;Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen: Wen kenne ich, wer Sperren im Internet aktiv umgehen kann? Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internet-Nutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>Das bedeutet, dass Frau von der Leyen 20% der deutschen Internetnutzer (etwa 5-6% aller Deutschen) für schwer pädokriminell hält und damit auch eine Geisteshaltung darlegt, die auch Hausdurchsuchungen mit dem Rammbock ohne weiteres legitimieren würde. <em>Fourth-Reich, ick hör&#8217; dir trippeln&#8230;</em></p>
<p>Das Schlimsste an der Sache finde ich, dass das ganze wahrscheinlich beim Bundesverfassungsgericht landen wird und dort abgeschmettert (hoffe ich). Was ist schlimm daran? Naja, ich habe das Gefühl, dass dieses unser Land eigentlich nur noch vom Bundesverfassungsgericht regiert wird. Alles landet dort. In regelmässigen Abständen muss das BVerfG entscheiden, ob die Legislative wieder Mist gebaut hat oder nicht (meistens: Ja). Eigentlich können wir die Legislative doch auch abschaffen, wenn sie eh nichts zustande bringt und eh immer nur das BVerfG entscheidet&#8230;</p>
<p>Ich will hier die ganzen Argumente der Kritiker nicht noch mal selbst wiedergeben, statt dessen liste ich die Links auf und möchte Sie alle auffordern:</p>
<p>Geht zur Website des Bundestags, unterschreibt die Petition, schreibt Briefe und Emails an Eure Abgeordneten mit der Aufforderung, gegen diese Internet-Zensur zu stimmen (sonst stimmt Ihr bei der nächsten Wahl gegen sie) und schlagt dem Bundestag und den Abgeordneten dort das Grundgesetz heftigst um die Ohren, denn:</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Wir brauchen in Deutschland nicht nochmals eine GeStaPo, StaSi oder Vergleichbares. Wir sind ein demokratischer Rechtstaat und hier gelten: Unschuldsvermutung, Gewaltenteilung, und &#8220;&#8230; eine Zensur findet nicht statt&#8221; (Art 5 GG).</strong></h2>
<p>Hier nun die weiterführenden Links:</p>
<ul>
<li><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Bürgerpetition an den Bundestag</a></li>
<li><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Gesetz/entwurf-gesetzes-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf">Der Text des Gesetzesvorschlags</a></li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/index.html">Das Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland</a></li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/index.html">Das Strafgesetzbuch (StGB)</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">Verschleierungstaktik</a>, Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere (c&#8217;t)</li>
<li><a href="http://www.fixmbr.de/deutsche-kinderhilfe-jetzt-wirds-schmutzig-zensursula/">Deutsche Kinderhilfe - Jetzt wird&#8217;s schmutzig</a> [Update: neu hinzugefügt]</li>
<li><a href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/uberblick-zum-thema-netzsperren/">Überblick zum Thema Netzsperren</a> [Update: neu hinzugefügt]</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/Internet-Watch-Foundation-zaehlt-weniger-Kinderporno-Seiten--/meldung/137021" title="Internet Watch Foundation zählt weniger Kinderporno-Seiten">Internet Watch Foundation zählt weniger Kinderporno-Seiten</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30267/1.html">Juchuu, zwei neue Websiten, die ich schauen darf</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30199/1.html">20 Prozent der Internetnutzer sind &#8220;zum Teil schwer Pädokriminelle&#8221;</a> (Telepolis)</li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/bundestag-tv-die-zensursula-debatte/">Bundestag: Debatte zur Internetzensur</a> (Netzpolitik/YouTube; im Übrigen waren nur ca 30 MdBs da und die Initiatoren selbst nicht)</li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/hintergrundtext-kinderpornographie-internet-sperren/">Hntergrundtext: Kinderpornografie und Internet-Sperren</a> (Netzpolitik; sehr lang und viele nützliche Links)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe--/meldung/136769" title="Kinderporno-Sperren: Regierung erwägt Echtzeitüberwachung der Stoppschild-Zugriffe">Kinderporno-Sperren: Regierung erwägt Echtzeitüberwachung der Stoppschild-Zugriffe</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Medienrechtsforum-Forderungen-nach-Ausweitung-von-Internetsperren--/news/meldung/136764" title="Medienrechtsforum: Forderungen nach Ausweitung von Internetsperren">Medienrechtsforum: Forderungen nach Ausweitung von Internetsperren</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Medienrechtsforum-Streit-um-Web-Sperren--/news/meldung/136683" title="Medienrechtsforum: Streit um Web-Sperren">Medienrechtsforum: Streit um Web-Sperren</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Bundesjustizministerin-warnt-vor-Begehrlichkeiten-bei-Web-Sperren--/news/meldung/136709" title="Bundesjustizministerin warnt vor ">Bundesjustizministerin warnt vor &#8220;Begehrlichkeiten&#8221; bei Web-Sperren</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-im-internationalen-Vergleich--/meldung/133295" title="Kinderporno-Sperren im internationalen Vergleich">Kinderporno-Sperren im internationalen Vergleich</a> (heise.de)</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623125,00.html">Politik, Populismus und Kinderporno</a> (Spiegel Online)</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-bka-gesetz">Keine Allmacht für das BKA</a> (ZEIT Online)</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/04/kinderpornografie-sperren">Kindeerporno-Seiten werden gesperrt</a> (ZEIT Online)</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/04/kinderpornografie-sperren">Internet-Sperren für Kinderpornos: &#8220;Ein Anruf genügt&#8221;</a> (Süddeutsche.de)</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/877/465468/text/">Kampf gegen Kinderpornos: &#8220;Es ist das schiere Grauen&#8221;</a> (Süddeutsche.de)</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/825/465416/text/">Gut gemeint, aber wirkungslos</a> (Süddeutsche.de)</li>
<li><a href="http://www.welt.de/politik/article3686830/Die-Netzgemeinde-macht-Front-gegen-Zensursula.html">Die Netzgemeinde macht Front gegen &#8220;Zensursula&#8221;</a> (Welt.de)</li>
<li><a href="http://www.welt.de/berlin/article3689236/Internetnutzer-wollen-Ursula-von-der-Leyen-stoppen.html">Internetnutzer wollen Ursula von der Leyen stoppen</a> (Welt.de)</li>
<li><a href="http://30kilo.wordpress.com/2009/05/02/zensursula-oder-warum-das-der-absolut-falsche-weg-ist/">Zensursula und warum das der falsche Weg ist</a></li>
<li><a href="http://mogis.wordpress.com/2009/05/01/warum-ich-gegen-internetsperren-bin-eine-mutter-kommentiert/">Warum ich gegen Internet-Sperren bin</a> (Eine Mutter kommentiert)</li>
<li><a href="http://mogis.wordpress.com/">MussbrauchsOpfer Gegen Internet-Sperren</a></li>
<li><a href="http://www.trotzallem.de/Offener_Brief_Familienministerin.pdf">Offener Brief des Vereins Trotz Allem e.V.</a></li>
<li><a href="http://www.ccc.de/updates/2009/internet-sperren-20090401?language=en">CCC: Internetsperren greifen zu kurz</a> (CCC, Etwas zum lachen&#8230;)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>I love creative people - give &#8216;em a tool to make phone calls&#8230;</title>
		<link>http://www.caito.de/2008/02/i-love-creative-people-give-em-a-tool-to-make-phone-calls/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 06:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Personal / Fun]]></category>

		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; and they completely &#8220;screw-it&#8221; up by making chamber music.
In fact, this is one of the main reasons why I still believe in humanity.
Gizmodo:

Here&#8217;s a video of a new band that uses iPhones and a Nintendo DS to play their music.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; and they completely &#8220;screw-it&#8221; up by making chamber music.</p>
<p>In fact, <a href="http://gizmodo.com/357526/iband-jams-with-iphone-and-nintendo-ds-lacks-ringo-starr" title="Gizmodo - Chamber Music">this is one of the main reasons</a> why I still believe in humanity.</p>
<p>Gizmodo:</p>
<blockquote>
<p><span style="color: #51646B; font-family: 'Lucida Grande'; font-size: 12px; line-height: 20px;">Here&#8217;s a video of a new band that uses iPhones and a Nintendo DS to play their music.</span></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2008/02/i-love-creative-people-give-em-a-tool-to-make-phone-calls/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Porn Leads In Download-To-DVD Movies</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/04/porn-leads-in-download-to-dvd-movies/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Apr 2006 15:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[
One of the reasons why Video2000, a video-cassette system vastly superior to VHS and Betamax, wasn&#8217;t any commercial success at all was that they didn&#8217;t allow porn on V2000-cassettes - or so I remember.



Of course, that can have been an urban myth but it shows my point. It was always porn, which was spearheading new [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
One of the reasons why Video2000, a video-cassette system vastly superior to VHS and Betamax, wasn&#8217;t any commercial success at all was that they didn&#8217;t allow porn on V2000-cassettes - or so I remember.
</p>
<p><span id="more-36"></span></p>
<p>
Of course, that can have been an urban myth but it shows my point. It was always porn, which was spearheading new technologies. Be it video cassettes (&#8221;death to cinemas&#8221;), be it paid content on the Internet or be it video on demand (well, as far this goes, it is still a long way to go, but&#8230;). This is the reason why I wasn&#8217;t really surprised to read this today:
</p>
<blockquote><p>
Adult entertainment giant Vivid Entertainment Group said on Wednesday it will start next month selling downloadable movies that viewers can burn to DVD and watch on their TVs (<a href="http://www.extremetech.com/article2/0,1558,1951706,00.asp?kc=ETRSS02129TX1K0000532">Porn Leads In Download-To-DVD Movies</a> - by ExtremeTech)
</p></blockquote>
<p>
And again, download-to-own is, of course, a nice solution, though I think it&#8217;s only a transition to &#8220;pay-per-view&#8221; for movies. The real issue behind is that everybody else in the media industry is <em>talking</em> about introducing such services, but the porn industry <em>just does it</em> and not merely talk about it.
</p>
<p>
We&#8217;ll see how much it&#8217;ll cost, but I think the porn industry really knows where to go, how to get there and what their customers &#8230; er, well, &#8230; <strong>want</strong>.
</p>
<p>
The conclusion? Well, watch out what the porn industry does next&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/04/porn-leads-in-download-to-dvd-movies/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Dare I say this aloud? Boot Camp is a gimmick</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/04/dare-i-say-this-aloud-boot-camp-is-a-gimmick/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 15:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dare I say this aloud? Boot Camp is a gimmick (CNET News.com):


When America&#8217;s doughboys returned from World War I, the question was how they&#8217;d ever remain on the farm after seeing Paris. When Windows users get a gander of the Mac, how many will remain loyal to Ctrl-Alt-Delete?



You know, from time to time, I wonder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://news.com.com/2010-1041_3-6059118.html?part=rss&amp;tag=6059118&amp;subj=news">Dare I say this aloud? Boot Camp is a gimmick (CNET News.com</a>):
</p>
<blockquote><p>
When America&#8217;s doughboys returned from World War I, the question was how they&#8217;d ever remain on the farm after seeing Paris. When Windows users get a gander of the Mac, how many will remain loyal to Ctrl-Alt-Delete?
</p></blockquote>
<p><span id="more-31"></span></p>
<p>
You know, from time to time, I wonder how really good columnists or journalists come up with such sentences. The comparision is so great I <strong>had</strong> to publish it.
</p>
<p>
Though I think <em>Charles Cooper</em> is repeating something most Apple users have said around a thousand times last week, I think it means a lot more if it comes from a respected site like CNet.
</p>
<p>
It was obvious that this is the reasoning behind Apple&#8217;s introduction of Boot Camp. I have mentioned it in many, many forums: BootCamp is just a gimmick, because it is not really a feasible option to re-boot your Mac in order to run Windows Software. It&#8217;s merely a marketing trick.
</p>
<p>
Why is it not feasible? Because, once you get used to using Mac OS X, you usually have your environment setup and you usually don&#8217;t shut down your Mac - you just put it asleep in order to continue where you had left off when you left your Mac. This is the reason, I believe, why reboot into Windows doesn&#8217;t make sense for most of the Windows software.
</p>
<p>
My argument in the forums was that having the option to install Windows to boot is nice for gamers and other people, who need native graphics cards speed. But it really doesn&#8217;t make sens, lets say, for my wife. She would like to use MS Access and some other office-type applications on Windows. But she&#8217;d prefer having a Virtual-PC-type solution because she would like to stick to her Mac browser, Apple Mail and other things (iTunes, iPhoto, our WLan-Network at home with Airport Express, etc). Since she doesn&#8217;t really need native graphics-cards speed, she&#8217;d definitely prefer running Virtual-PC-type solution.
</p>
<p>
Another benefit of having a Virtual-PC-type solution is that I usually install the virtual-machine for her with all applications she needs, then duplicate it and let her run whatever she wants inside the virtual machine, without bother for viruses and such. Once she has a virus, I just delete her virtual machine and re-install it from the copy (a matter of 2 minutes). Since all the documents she creates are saved inside a Mac-folder instead of the harddisc, she doesn&#8217;t even lose data.
</p>
<p>
You can&#8217;t do this with BootCamp, because you can&#8217;t make a copy of the Windows installed by using BootCamp.
</p>
<p>
So, BootCamp-Windows is good for 3D-games, but apart from that it is what Charles Cooper says: A gimmick to lure the Windows-users into buying Macs. A great idea, though, but still, a gimmick.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/04/dare-i-say-this-aloud-boot-camp-is-a-gimmick/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Motorola&#8217;s Unfriendly Cell Phone</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/04/motorolas-unfriendly-cell-phone/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2006/04/motorolas-unfriendly-cell-phone/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2006 14:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[
Motorola&#8217;s Unfriendly Cell Phone (BusinessWeek):


Users who just want a no-frills phone won&#8217;t be bothered too much. That is, until they flip the darn thing open and try to use it.



This is actually the most crisp, short, and beautiful description of the stupidity of Motorola phones.


I don&#8217;t know why stupid Motorola cannot manufacture a usable mobile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.businessweek.com/technology/content/apr2006/tc20060410_421914.htm?campaign_id=rss_daily">Motorola&#8217;s Unfriendly Cell Phone</a> (BusinessWeek):
</p>
<blockquote><p>
Users who just want a no-frills phone won&#8217;t be bothered too much. That is, until they flip the darn thing open and try to use it.
</p></blockquote>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>
This is actually the most crisp, short, and beautiful description of the stupidity of Motorola phones.
</p>
<p>
I don&#8217;t know why stupid Motorola cannot manufacture a usable mobile phone. I am exaggerating? Then try using the <em>phone book</em> of the Motorola RAZR V3. I think it is really the most-ever-stupid phone book I&#8217;ve ever seen.
</p>
<p>
You know, Motorola really designs great looking phones - the RAZR is probably one of the most beautiful mobile phones you can have (excluding Samsung, but I don&#8217;t really like Samsung for various reasons) - but Motorola never ever managed to have good, acceptable, decent <em>usable</em> user interface.
</p>
<p>
How difficult can it be? I mean, Motorola, please check out Nokia and SonyEricsson. It can&#8217;t be so darn difficult to make a decent user interface&#8230;
</p>
<p>
The worst thing with the RAZR V3 was actually that you cannot enter multiple letters to search for an entry in the phone book. So, if you&#8217;d push the buttons 4-6-3 (for &#8220;IMD&#8221;) and expect it to jump to the first entry starting with &#8220;IMD&#8221;, you&#8217;d be (rightfully) suprised if the darn thing jumps to the first entry starting with &#8220;D&#8221;, because it has only one-letter searches. Now the big news: To top this most stupid user interface function I&#8217;ve ever seen in my life, Motorola has in fact built in the function for searching for more than one letter into the firmware - <strong>but switched it off in the user interface!</strong> Why? Because they are just stupid - as stupid as described in the Business Week article above!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/04/motorolas-unfriendly-cell-phone/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>BlackBerry-Streit wirft Schlaglicht auf Chaos im US-Patentschutz&#8230; [Update]</title>
		<link>http://www.caito.de/2006/02/blackberry-streit-wirft-schlaglicht-auf-chaos-im-us-patentschutz/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2006/02/blackberry-streit-wirft-schlaglicht-auf-chaos-im-us-patentschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2006 13:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt schreibt:
BlackBerry-Streit wirft Schlaglicht auf Chaos im US-Patentschutz&#8230;
und beschreibt die Probleme im amerikanischen Patenwesen.

Was mich aber eigentlich am meisten begeistert hat, war die Verwendung des Begriffs Schlaglicht, denn das kannte ich gar nicht. Ich habe dann in Wikipedia nachgeschlagen und fand folgende Beschreibung raus:
Schlaglicht (franz.: Coup de jour) bezeichnet in der Malerei einen lebhaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt schreibt:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.welt.de/z/newsticker/message.php?nid=1150381">BlackBerry-Streit wirft Schlaglicht auf Chaos im US-Patentschutz&#8230;</a></p></blockquote>
<p>und beschreibt die Probleme im amerikanischen Patenwesen.<br />
<span id="more-27"></span><br />
Was mich aber eigentlich am meisten begeistert hat, war die Verwendung des Begriffs <em>Schlaglicht</em>, denn das kannte ich gar nicht. Ich habe dann in Wikipedia nachgeschlagen und fand folgende Beschreibung raus:</p>
<blockquote><p>Schlaglicht (franz.: <em>Coup de jour</em>) bezeichnet in der Malerei einen lebhaften Lichtstrahl, durch welchen man einen Gegenstand vorzüglich hell hervortreten lässt (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaglicht">Wikipedia</a>).</p></blockquote>
<p>Wieder was dazu gelernt. &#8220;Schlaglicht&#8221; - ich kann mich über jedes neue Wort in meinem Wortschatz wie ein kleines Kind freuen. Danke Welt!</p>
<h3>Update:</h3>
<p>Als ich den identischen Artikel dann auch bei <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/70008">heise.de</a> las, wurde mir klar, dass ich mich ja eigentlich nicht bei &#8220;Die Welt&#8221; bedanken muss, sondern vielmehr beim dpa-Autor <em>Christiane Oelrich</em>.</p>
<p>Das bringt mich natürlich zu einem anderen Punkt: Seitdem ich <a target="_blank" href="http://ranchero.com/netnewswire/">NetNewsWire</a> benutze, um mir einen Nachrichtenüberblick zusammenzustellen, wird mir immer bewusster, wie sehr die ganzen Medien sich auf Presseagenturen verlassen. Es passiert mitunter, dass ein und derselbe Artikel in 5-6 verschiedenen Websites (Spiegel, Heise, Welt, FAZ, &#8230;) auf einmal auftaucht. Es gibt wirklich wenige Angebote, bei denen man unabhängige Journalisten am Werke sieht - oder zumindest den Eindruck hat.  Die Krönung ist dann, wenn z.B. die <a target="_blank" href="http://www.netzeitung.de/">Netzeitung</a> dann unter &#8220;News im Web&#8221; unter einem Artikel relevante Links zum Artikel auflistet und <em>dabei auf den selben Artikel bei einem anderen Anbieter</em> verlinkt&#8230; Willkommen in der braven ((Natürlich weiss ich, dass &#8220;brave&#8221; aus dem Englischen tapfer heisst und nicht brav, aber es klingt einfach zu gut, oder?)), neuen Welt!  (Via <a href="http://www.welt.de/">Die Welt</a>.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2006/02/blackberry-streit-wirft-schlaglicht-auf-chaos-im-us-patentschutz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Intershop AG feuert Vorstand Wilfried Beeck</title>
		<link>http://www.caito.de/2002/02/intershop-ag-feuert-vorstand-wilfried-beeck/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2002/02/intershop-ag-feuert-vorstand-wilfried-beeck/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2002 10:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Lieber Wilfried,
nun ist es vorbei. Aus. Lebe wohl, Intershop. Sicher war die Zeit für Dich sehr interessant. Die Zeit bei Intershop. Wir beide kennen die ganze  Geschichte von Intershop und könnten sicher viel darüber erzählen und lachen, wenn es uns zum Lachen zumute wäre.
 Erinnerst Du Dich noch? 1991 hat das ganze angefangen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="normaltext">Lieber Wilfried,</p>
<p>nun ist es vorbei. Aus. Lebe wohl, Intershop. Sicher war die Zeit für Dich sehr interessant. Die Zeit bei Intershop. Wir beide kennen die ganze  Geschichte von Intershop und könnten sicher viel darüber erzählen und lachen, wenn es uns zum Lachen zumute wäre.</p>
<p><span id="more-15"></span> <span id="normaltext">Erinnerst Du Dich noch? 1991 hat das ganze angefangen. Da kamen zwei kleine  Studenten aus Jena nach Kiel. Zu &#8220;uns&#8221;. Zu Deiner Firma. Zu <strong>d&#8217;ART</strong>. Da hat alles angefangen. Zwei Studenten, die kein Geld hatten, um eine eigene Firma aufzubauen aber auch keine Lust, weiter zu studieren. Und zwei Studenten, die eigentlich von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten: <strong>Stephan Schambach</strong> und <strong>Karsten Schneider</strong>.</p>
<p>Du hast ihnen das Geld gegeben. Du hast Ihnen auch die Vertriebslizenz für NeXT Computer gegeben. Du als damals der einzige NeXT-Distributor. Du als NeXT-Deutschland. Ja, es gab damals noch nicht mal ein NeXT Deutschland. Eigentlich konntest Du damals sagen: &#8220;Le NeXT c&#8217;est moi&#8221;.</p>
<p>Was habe ich gegeben? Knowhow? Arbeitszeit? Tja, ich erinnere mich gerne noch an die Zeit, als ich den beiden Studenten ihr Modem einrichten half. In einem Büro, indem es noch nichtmal einen anständigen Telefonanschluss gab. Es gab <strong>eine</strong> Leitung ins Gebäde und es waren aber zwei Parteien in diesem Gebäde&#8230; Also musste es durch ein Relais umgeschaltet werden. Klack-klack. Jedes Klacken hat das Modem (Dr. Neuhaus) dazu gebracht, die Verbindung zu kappen und aufzulegen&#8230;</p>
<p>Ja, ich erinnere mich&#8230; Zeitraffer&#8230;  1992/93&#8230; Wir haben <strong>viva! 2.1</strong> fertiggestellt. Eine gute Software. Eines der besten schlechthin. Ich verlasse d&#8217;ART. Genug. Nach zwei Jahren gehe ich und lasse Euch mit <strong>viva!</strong> und anderen zurück.</p>
<p>1994&#8230; Ich arbeite an <strong>Agent</strong>, wieder für NeXTSTEP. Wir wollen Agent von NeXT-Händlern vertreiben lassen. Ich höre, wie Stephan Schambach, jetzt schon seit längerem Geschäftsführer von NetConsult Jena, damit angibt, etwas grossartiges gemacht zu haben: Man kann jetzt NeXT Hardware bei ihm über das Internet bestellen. Basierend auf <strong>viva!</strong>. <strong>viva!</strong> wird (abgespeckt um eine menge wirklich guter Funktionen) zur Basis von Intershop. Und zur Basis von Intershop&#8217;s Erfolg. Bis zur Version 3.x waren sogar die Tabellennamen in der Datenbank noch die, die wir (Stefan Krause und ich) uns ausgedacht hatten. Sogar manche Insider-Witze in den Datenbank-Namen waren noch erhalten. Aber &#8230; Intershop konnte nur 30% von dem, was <strong>viva!</strong> schon vor Jahren konnte&#8230;</p>
<p>1997&#8230; Ich bekomme ein Angebot von Intershop, CTO zu werden. In Jena! In Jena? Wo zum Teufel liegt Jena? Nein, danke!</p>
<p>1998&#8230; Ich probiere Intershop 3.x(?) aus&#8230; Der letzte Müll schlechthin. Wie konntet Ihr eigentlich das <strong>viva!</strong> antun? <strong>viva!</strong> heisst ja auch schon länger nicht mehr <strong>viva!</strong> sondern <em>Suxxess</em>&#8230; weil Du, lieber Wilfried, vergessen hast, den Namen zu registrieren. Obwohl Patrick, Stefan und ich Dich explizit darum angefleht haben. Selbst schuld. Dann kommt halt die &#8220;Viva Software&#8221; und bittet Dich, den Namen Deines Programms zu ändern. Aber schlimmer noch fand ich, dass Ihr <strong>viva!</strong> kastriert habt. Und sterilisiert. Und die Beine und Arme abgeschnitten. Und den halben Kopf. Und das Gesicht. Und dann habt Ihr eine Weboberfläche darauf gepackt und habt es Intershop genannt&#8230; Tststs&#8230; Natürlich kannst Du mit Deiner Software machen, was Du willst. Natürlich! Aber ich hätte schon etwas intelligenteres erwartet. Von Dir erst recht, lieber Wilfried. Ich habe viel von Dir gehalten (wie ich gehört habe, Du auch von mir <img src='http://www.caito.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Tja und dann hast Du d&#8217;ART (in der Zwischenzeit DART) in Intershop GmbH, später AG, integriert. Und <strong>viva!</strong>. Und überhaupt alles, was Du geschafft hattest in Deinem Leben.</p>
<p>Und jetzt? Der Rest, so könnte man sagen, ist Geschichte&#8230; Aber vergiss nicht, lieber Wilfried:</p>
<div align="center" style="font-size: 16pt"><strong>There is Life after Intershop!</strong></div>
<p>Herzlichst<br />
Imdat<br />
<em>P.S.: Ich habe mir vor kurzem doch mal ein paar Intershop Aktien gekauft, um bei der nächsten Aktionärsversammlung dabei zu sein und ein paar Fragen stellen zu können (daran, dass die Aktien mal was wert sein werden, glaube ich eh nicht). Ich freue mich schon darauf.</em>  											</span><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.caito.de/2002/02/intershop-ag-feuert-vorstand-wilfried-beeck/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Jeder hat seine Telekom-Geschichte</title>
		<link>http://www.caito.de/2001/08/jeder-hat-seine-telekom-geschichte/</link>
		<comments>http://www.caito.de/2001/08/jeder-hat-seine-telekom-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2001 10:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Economy]]></category>

		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://new.imdat.de/?p=11</guid>
		<description><![CDATA[ Die Telekom meldet Anspruch auf die Farbe Magenta, auf den Buchstaben T und auf die Bezeichnung Schwarze Seiten.
 In einem heute erschienenen Artikel bei Heise Online stand die Krönung des Tages: &#8220;Telekom erhebt Anspruch auf schwarze Seiten&#8221;
Was zuerst wie eine Satire oder wie ein verfrühter April-Scherz klingt, entspricht den aktuellen Tatsachen in Deutschland im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="normaltext"> Die Telekom meldet Anspruch auf die Farbe Magenta, auf den Buchstaben <em>T</em> und auf die Bezeichnung <a target="_newWindow" href="http://www.darkpage.de/">Schwarze Seiten</a>.</span></p>
<p><span id="more-11"></span> <span id="normaltext">In einem heute erschienenen <a target="_newWindow" href="http://www.heise.de/newsticker/data/chk-27.08.01-003/">Artikel bei Heise Online</a><img src="http://www.imdat.de/images/linkout.gif" /> stand die Krönung des Tages: <em>&#8220;Telekom erhebt Anspruch auf schwarze Seiten&#8221;</em></p>
<p>Was zuerst wie eine Satire oder wie ein verfrühter April-Scherz klingt, entspricht den aktuellen Tatsachen in Deutschland im Sommer des Jahres 2001. Man könnte glauben, dass sich die Telekom (in diesem Falle die DeTeMedien) einfach nur einen Scherz erlauben wollte, um ein bisschen Publicity zu erreichen. Aber leider ist dem nicht so.</p>
<p>Ja, vor kurzem hat die Telekom Anspruch auf die Farbe Magenta angemeldet. Dabei ging es darum, dass ein Internet-Buchhändler eine magenta-farbene Website hatte. Diese wurde abgemahnt und hat die Farbe geändert. Die Abmahnung beruht auf der Begründung, dass die Telekom-Tochte T-Online ebenfalls Bücher auf ihrer Website anbietet und daher im Wettbewerb mit anderen Buchhandlungen steht und die Farbe Magenta jedoch von der Telekom als Warenzeichen angemeldet worden ist.</p>
<p>Die Telekom stellt auch einen Anspruch auf den Buchstaben <strong>T</strong>. Hierbei wurde die Firma <a target="_newWindow" href="http://www.t3medien.de/">t3 Medien</a><img src="http://www.imdat.de/images/linkout.gif" />, die seit 1988 so heisst, abgemahnt. t3 Medien hat meines Wissens bisher keine Unterlassungserklärung unterzeichnet und will vor Gericht gehen.</p>
<p>Jeder, aber auch wirklich jeder, scheint auf diese Art und Weise seine Telekom-Geschichte zu bekommen. Bis vor Kurzem kannte ich nur Privatpersonen, die eine Telekom-Geschichte hatten, jetzt kenne ich mehr und mehr Firmen&#8230;</p>
<p>Aus diesem Grund wollte ich auch mal <strong>meine</strong> Telekom-Geschichte erzählen. Vielleicht versteht der geneigte Leser dann, warum ich kein Festnetztelefon mehr habe und nur noch über Mobilfunk erreichbar bin&#8230;</p>
<h3>Drei Buchstaben des Schmerzes: DSL</h3>
<h4>Sommer 1999</h4>
<p>Ein Freund teilte mir mit, dass die Telekom Tester für ihr geplantes DSL-Angebot sucht. Leute, die bereit sind, DSL zu beantragen und zu testen. Als jemand, dem der Internet-Anschluss nicht komfortabel und schnell genug sein kann, konnte ich nicht widerstehen und schickte eine Mail an die Telekom mit einer Anfrage.Innerhalb von 2 Wochen kam eine Bestättigungsmail, dass es in meiner Wohngegend kein Problem sei und ich es beantragen könne.</p>
<p>Bevor ich jedoch einen Antrag auf T-DSL-Anschluss stellen wollte, wollte ich gerne wissen, wie es funktioniert, und ob es a) mit einem Apple® Macintosh® auch nutzbar ist und b) ich meinen bisherigen Internet Service Provider behalten kann.</p>
<p>Also, flugs ans Telefon und die Informationsstelle für T-DSL angerufen. Es ging eine Dame ans Telefon:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div style="font-size: 10px"><strong>Ich</strong>: Guten Tag, ich hätte gerne eine Frage zu T-DSL gestellt.<br />
<strong>T-Dame</strong>: T-Was?<br />
<strong>Ich:</strong> T-D-S-L<br />
<strong>T-Dame:</strong> Moment, muss ich nachschauen&#8230; Ach ja, da müssen sie woanders anrufen. <em>(gibt mir die Nummer durch)</em></div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Ich rufe bei der anderen Nummer an. Es geht wieder eine Dame ran:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div style="font-size: 10px"><strong>Ich:</strong> Guten Tag, ich hätte gerne eine Frage zu T-DSL gestellt.<br />
<strong>T-Dame2:</strong> T-Was?<br />
<strong>Ich:</strong> T-D-S-L, Theodor-Dora-Siegfried-Ludwig, T-D-S-L, das DSL-Angebot der Deutschen Telekom.<br />
<strong>T-Dame2:</strong> Ach so, ja, was möchten Sie denn wissen?<br />
<strong>Ich:</strong> Kann man Ihr Angebot auch mit einem Apple Macintosh nutzen?<br />
<strong>T-Dame2:</strong> Naja, Sie brauchen einen PC halt.<br />
<strong>Ich:</strong> Was meinen Sie mit &#8220;PC&#8221;, geht auch ein Macintosh? Brauche ich spezielle Software?<br />
<strong>T-Dame2:</strong> Naja, Sie brauchen eine &#8230; Ethernet-Karte (<em>Ich glaube, sie hat es irgendwo nachgeschaut</em>).<br />
<strong>Ich:</strong> Habe ich, kein Problem, ist eingebaut.<br />
<strong>T-Dame2:</strong> Dann geht es.<br />
<strong>Ich:</strong> Sind Sie sicher?<br />
<strong>T-Dame2:</strong> Jaja, es geht dann. Sie brauchen nur eine &#8230; Ethernet-Karte (<em>musste wahrscheinlich nochmals auf der Liste nachschauen</em>)<br />
<strong>Ich:</strong> Vielen Dank, das war&#8217;s. Auf wiederhören</div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Naja, denke ich mir, wir können es ja mal ausprobieren. Ich hatte schon in Erfahrung gebracht, dass man seinen eigenen Provider nicht weiternutzen kann und im T-DSL-Paket T-Online nutzen muss. Ach egal, denke ich, ich will es ja mal ausprobieren.</p>
<p>Gesagt, getan. Ich bestelle T-DSL und bekomme es auch sehr prompt geliefert, innerhalb von einer Woche waren mehrere Kisten geliefert und angeschlossen. Aber&#8230; Natürlich brauchte man spezielle Software (PPPoE, damals nur als WinPOeT bekannt) und es gab diese Software nicht für den Mac. Zumindest nicht von der Telekom, denn später (viel später) habe ich erfahren, dass der Hersteller der Software WinPOeT auch MacPOeT im Angebot hat. Man konnte es vom Hersteller jedoch nicht downloaden, da diese die Software nur an ISPs verkaufen. Ein amerikanischer ISP hatte es dann ab Januar 2000 auf seiner Website für die eigenen Kunden zum Download.</p>
<p>Also, denke ich, macht ja nix. Ich bin ja Techniker. Kaufe ich mir halt einen gebrauchten Windows-PC (brrr) und installiere den als Proxy, bis es die Software auch für den Mac gibt.</p>
<p>Schnell die Kurz &#038; Fündig aufgeschlagen, ein gebrauchten PC gefunden und gekauft, Windows installiert, Ethernet-Karte eingebaut, WinPOeT installiert und eingewählt und es ging. Bis hierher war alles okay. Ich habe mir auch eine Proxy-Software für Windows geholt und installiert.</p>
<p>Haken an der Sache: WinPOeT hat entweder nie aufgelegt oder nie angewählt, wenn die Proxy-Software lief. In der Ur-Version hat WinPOeT ununterbrochen ein ICMP-ECHO-REQUEST geschickt, damit die Leitung nicht unterbrochen wird. Genau das wollte ich aber, nämlich, dass die Leitung geschlossen wird, wenn ich keine Daten mehr übertrage. Nachdem ich es geschafft hatte, dass WinPOeT kein ICMP-ECHO-REQUEST mehr schickt und die Verbindung somit geschlossen werden konnte, hat es nicht mehr automatisch &#8220;gewählt&#8221;, d.h. die Verbindung wurde nicht automatisch aufgebaut, das musste man selber manuell machen.</p>
<p>Nachdem ich so 2-3 Tage vor mich hingearbeitet habe, habe ich alles zusammengepackt (ausser den PC) und an die Telekom zurückgeschickt mit einem Brief.</p>
<p>In diesem Brief (von dem ich leider kein Original mehr habe) bat ich unter anderem um eine Stellungnahme, warum die Telekom mir erst sagt, es ginge mit einem Macintosh obwohl sie es wissen müsste, dass es nicht geht. Darüber hinaus habe ich mitgeteilt, dass ich alles kündige und somit auch alle Einzugsermächtigungen und was da sonst noch ist, widerrufe.</p>
<h4>Das Schwarze Loch in München</h4>
<p>Das Schreiben ging am 16. Oktober 1999 an die Telekom. Die Telekom hat jedoch fröhlich von meinem Konto weiter abgebucht. Da ich bis Ende Dezember 1999 immer noch keine Antwort von der Telekom bekam, schickte ich ein zweites Schreiben:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div align="justify" style="font-size: 10px">Deutsche Telekom AG<br />
NL 1 München<br />
Postfach 10 14 44</p>
<p>80088 München</p>
<p>Ihre Rechnung Nummer 9238654046 vom 11. November 1999<br />
Hier: T-DSL Kosten sowie DeTeOnline Kosten</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
mit Schreiben vom 16. Oktober 1999 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir weder den T-DSL-Zugang noch den T-Online-Zugang nutzen können, da wir über Apple Macintosh Rechner verfügen und Sie dies bei der Information über T-DSL nicht genannt hatten.</p>
<p>Auch auf mehrfache Rückfrage bei verschiedenen Ihrer Mitarbeiter wurde uns zugesichert, dass die Nutzung des T-DSL mit einem Macintosh ohne weiteres möglich ist, was sich jedoch später als falsch erwies. Aus diesem Grund hatten wir T-DSL und T-Online in unserem o.g. Schreiben sofort gekündigt und auch die entsprechenden Geräte wieder an Sie zurückgesandt.</p>
<p>Wir haben auf den verschiedensten Wegen versucht, den Zugang für unsere Apple Macintosh Rechner doch noch zu ermöglichen, das ging sogar so weit, dass wir uns für DM 1.000,&#8211; einen Windows95-Rechner als Proxy gekauft haben. Trotz all dieser Bemühungen hat der T-DSL-Zugang mit Macintosh nicht funktioniert.</p>
<p>Aus diesem Grunde erkennen wir folgende Posten der Rechnung nicht an:</p>
<p>Mtl. Entgelt T-DSL (768) vom 2.9.99 bis 31.10.99			DM   87,48<br />
Mtl. Entgelt T-DSL (768) Anschluss					DM   44,48<br />
Bereitstellungsentgelt 1 für T-DSL-Anschluß				DM 197,41<br />
DeTeOnline Service GmbH T-Online Speed 100			DM 256,90</p>
<p>Gesamtbetrag nicht anerkannt:						DM 586,27<br />
Zzgl. 16% Umsatzsteuer						DM   93,80</p>
<p>Gesamtsumme							DM 680,07<br />
Alle genannten Beträge sind jeweils zuzüglich 16% Umsatzsteuer. Wir werden den von Ihnen bereits abgebuchten Betrag von DM 833,74 widerrufen und die Differenz von DM 153,67 auf Ihr Konto überweisen. Ähnlich werden wir mit der bereits von Ihnen abgebuchten Rechnung vom Dezember 1999 verfahren. Bitte korrigieren Sie in Ihrer Buchhaltung diese Daten und buchen Sie in Zukunft für die genannten Dienste zukünftige nicht mehr ab.</p>
<p>Darüber hinaus haben wir von Ihnen bis heute keine Stellungnahme zu unserem Schreiben vom 16. Oktober 1999 erhalten.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p></div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Wie man unschwer erkennen kann, bin ich weiterhin sehr höflich und beende mein Schreiben &#8220;mit freundllichen Grüßen&#8221;. In der Zwischenzeit hatte ich mehrere Telefonate mit dem T-CallCenter geführt. Diese Telefonate gingen alle nach dem gleichen Schema:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div align="justify" style="font-size: 10px"><strong>Ich:</strong> Guten Tag, ich habe da ein Problem bzgl. Rechnungsstellung von nicht-vorhandenem T-DSL-Anschluss.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> T-Was?<br />
<strong>Ich:</strong> T-D-S-L, Theodor-Dora-Siegfried-Ludwig, T-D-S-L, das DSL-Angebot der Deutschen Telekom.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Ach so, was ist denn Ihr Problem?<br />
<strong>Ich:</strong> Nun, ich erzähle es ihnen auch, wenn es sein muss. Ich fange am besten von vorne an: Sommer 1999&#8230;<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Ja, warten Sie ich schaue mal,&#8230; Nein, da ist bei uns leider nichts eingegangen. Wir haben keine Kündigung vorliegen.<br />
<strong>Ich:</strong> Glaube Sie mir, ich <strong>habe</strong> gekündigt.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Nein, bei mir liegt nichts vor. Aber ich nehme es gerne auf und gebe es weiter.<br />
<strong>Ich:</strong> Können Sie mir dann versprechen, dass die Sache erledigt wird?<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Versprechen kann ich natürlich nicht, aber ich nehme es auf&#8230;<br />
<strong>Ich:</strong> Sehen Sie, ich werde jetzt alle Abbuchungen, die Sie gemacht haben, widerrufen und Ihnen einfach die Differenz überweisen. Ich überweise Ihnen nur die Rechnung für den ISDN-Anschluss, den ich habe. Aber nicht mehr für DSL.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Ich nehme es auf und gebe es weiter.</div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Nun, nachdem ich das Schreiben ausgedruckt und per Fax an die Telekom geschickt habe, habe ich einfach meine Bank angerufen und alle Abbuchungen der Telekom zurückgerufen. Da die Abbuchung noch innerhalb der 6 Wochen davor war, konnte ich es ohne Probleme durchführen. Danach habe ich die Differenz (als den Betrag für unseren ISDN-Anschluss) auf das Konto der Telekom überwiesen.</p>
<p>Im Januar 2001 war es dann soweit, ich bekam die erste Mahnung. Ich werde die Mahnung hier nicht zitieren, da der Wortlaut wahrscheinlich jedem bekannt ist. Die Telekom scheint von Zeit zu Zeit Mahnungen in der Gegend zu verschicken.</p>
<p>Also rief ich wieder das T-CallCenter an. Wenn ich hier schreibe <em>&#8220;rief ich wieder das T-CallCenter an&#8221;</em> klingt das so einfach und für viele von Ihnen klingt das wahrscheinlich wie Hohn, denn Sie wissen es ja besser: Stundenlanges Wählen, sich das Gedudel anhören, besetzt, nicht erreichbar, usw. Und wenn dann die Leitung frei ist (ab 17:00h), ist kein Agent mehr da. Nein, nein, so einfach war es nicht. Ich habe in der Tat in dieser Zeit Hornhaut auf meinem Zeigefinger bekommen, konnte Gitarrenseiten ohne Mühe greifen, hätte sogar mit der Hornhaut meines Zeigefingers Nägel in die Wand einschlagen können.</p>
<p>An ein Gespräch kann ich mich noch recht gut erinnern:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div align="justify" style="font-size: 10px"><strong>Ich:</strong> Guten Tag, ich habe da ein Problem bzgl. Rechnungsstellung von nicht-vorhandenem T-DSL-Anschluss.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> T-Was?<br />
<strong>Ich:</strong> T-D-S-L, Theodor-Dora-Siegfried-Ludwig, T-D-S-L, das DSL-Angebot der Deutschen Telekom.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Ach so, was ist denn Ihr Problem?<br />
<strong>Ich:</strong> Nun, ich erzähle es ihnen auch, wenn es sein muss. Ich fange am besten von vorne an: Sommer 1999&#8230;<br />
&#8230;<br />
&#8230;<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Aber Sie müssen doch die Rechnung bezahlen.<br />
<strong>Ich:</strong> Ich <em>habe</em> ja auch die Rechnung für ISDN bezahlt.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Aber bei uns hier steht, dass Sie T-Online nicht gekündigt haben und deswegen müssen Sie die T-Online-Gebühr auch bezahlen.<br />
<strong>Ich:</strong> Ich habe T-Online ja auch <em>nie</em> beantragt, als dass ich es hätte kündigen können.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Das war im Paket mit T-DSL drin, damit haben Sie es bestellt.<br />
<strong>Ich:</strong> Nein, denn da stand nix davon, dass ich T-Online mitbestelle. Ausserdem habe ich ja mit Ihnen noch nicht mal einen Vertrag.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Doch, Sie <em>müssen</em> einen Vertrag haben.<br />
<strong>Ich:</strong> Dann schicken Sie mir doch die Kopie des Vertrages zu. <em>Ich</em> habe keine Kopie. Und <em>Sie</em> müssten ja eine haben, dann können Sie mir es ja mal zukommen lassen.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Sie können doch nicht einfach die Rechnung mindern.<br />
<strong>Ich:</strong> Doch, wie Sie gesehen haben, kann ich das. Es geht sogar ganz einfach: Man zieht vom Gesamtbetrag die Gebühren für T-Online und T-DSL ab und überweist die Differenz. Sehen Sie, wie einfach es ist?<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Aber es steht in den AGBs, dass Sie das nicht machen dürfen.<br />
<strong>Ich:</strong> Ich habe aber Ihre AGBs nie akzeptiert, denn ich habe ja keinen Vertrag mit Ihnen.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Sie <em>müssen</em> einen Vertrag haben.<br />
<strong>Ich:</strong> Dann schicken Sie mir doch eine Kopie mal zu, damit ich sehen kann, wer, was in meinem Namen unterschrieben hat. Ausserdem habe ich alles früh genug gekündigt.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Wir haben keine Kündigung vorliegen.<br />
<strong>Ich:</strong> Doch, müssen Sie, denn ich habe diese per Einschreiben mit Rückschein geschickt. D.h. ich habe eine Bestättigung, dass Sie meine Kündigung rechtzeitig erhalten haben.<br />
<strong>T-CallCenter:</strong> Wir haben aber keine&#8230;<br />
<strong>Ich:</strong> Das ist aber Ihr Problem&#8230;</div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Das faszinierende an den Gesprächen war, dass ich den Leuten sogar glaubte, dass meine Unterlagen nie bei Ihnen in der Verwaltung eingetroffen sind. Aber was mich umso mehr erschreckte, war die Wahrscheinlichkeit eines gigantischen Schwarzen Lochs mitten in München, in dem alle Unterlagen, Faxe und andere Sache, die an die Telekom adressiert sind, verschwinden.</p>
<p>Unsere Schreiben sind bei der Telekom nie aufgetaucht. Aber es ging ja noch weiter. Als alles Reden und Telefonieren nicht half, habe ich wieder ein Schreiben aufgesetzt (31. Januar 2000):</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div align="justify" style="font-size: 10px">Deutsche Telekom AG<br />
NL 1 München<br />
Postfach 10 14 44</p>
<p>80088 München<br />
Per Fax: 0800 330 2702 / Anzahl Seiten: 3, incl. dieser Seite</p>
<p>Ihre Mahnung vom 27. Januar 2000, Buchungskonto 4909075967</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
mit Schreiben vom 16. Oktober 1999 haben wir Ihnen mitgeteilt, dass wir weder den T-DSL-Zugang noch den T-Online-Zugang nutzen können, da wir über Apple Macintosh Rechner verfügen und Sie dies bei der Information über T-DSL nicht genannt hatten.</p>
<p>Mit Schreiben vom 30. Dezember 1999 haben wir Ihnen angekündigt, dass wir die trotz unserer Stornierung abgebuchten Beträge für die &#8220;Nutzung&#8221; des T-ISDN-dsl-Anschlusses per Lastschriftwiderruf-Verfahren zurückfordern werden.</p>
<p>Zwei Lastschriften haben wir entsprechend unserer Ankündigung auch widerrufen, woraufhin Sie uns eine Mahnung schickten. Beide Rechnungen wurden jedoch in der Zwischenzeit von uns (abzgl. der T-ISDN-dsl Beiträge) beglichen.</p>
<p>In Ihrem o.g. Schreiben mahnen Sie jedoch diese Rechnungen sowie eine dritte Rechnung, die ebenfalls bereits (abzgl. T-ISDN-dsl) beglichen ist, an.</p>
<p>Auch nach einem Telefonat mit Ihrer Abrechnungsstelle am 24. Januar 2000, bei dem uns versichert wurde, dass der Vorgang geklärt wird, ist keine Klärung erfolgt.</p>
<p>Sie haben weder auf das erste, noch auf das zweite Schreiben noch auf unser Telefonat reagiert, eine Stellungnahme, wie wir diese im ersten Schreiben gefordert haben, ist nie eingetroffen. Es stellt sich bei uns die Frage, ob die Kundenschreiben bei Ihnen im Papierkorb landen, sowie die Gesprächsnotizen verbrannt werden, damit ja kein Kontakt zum Kunden entsteht. Oder kann es sein, dass zwischen Ihren verschiedenen Abteilungen keine Kommunikation herrscht? Oder ist die Beamten-Mentalität aus der DBP-Zeit immer noch existent, so dass der Begriff &#8220;Kunde&#8221; bei Ihnen fremd ist?</p>
<p>Wir fordern Sie letztmalig auf, die Mahnungen einzustellen, uns eine Stellungnahme bzgl. des gesamten Vorgangs zukommen zu lassen und Ihre Buchhaltung in Griff zu bekommen.</p>
<p>Nichtdestotrotz werden wir ein Angebot der Mannesmann Arcor bzgl. des Festnetzanschlusses einholen und den Wechsel von der Telekom zu Arcor vollziehen, in der Hoffnung, dass dort irgendein Service existiert.</p>
<p>Hochachtungsvoll</p></div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Keine Reaktion. Eigentlich habe ich auch nichts anderes erwartet, um ehrlich zu sein. Aber die Mahnungen kamen weiterhin. Da ich noch daran glaubt, dass es im Telekommunikationsmarkt Firmen gibt, denen Kunden wichtig sind <strong>und</strong> die ihre Buchhaltung im Griff haben, habe ich nicht gescheut, den Wechsel von der Telekom zu Arcor zu beantragen.</p>
<p>Der Wechsel war zwar nicht glimpflich, aber es entstanden keine allzu grossen Probleme. Es hat nur einfach sehr lange gedauert, bis die Telekom die Leitung freigegeben hat.</p>
<p>Nun waren wir bei Arcor und alles sollte gut sein. Die ISDN-Nummer durften wir behalten, alles war in Butter. Alles? Nein, nicht alles. Erstens ging unser Streit mit der Telekom weiter (es war bereits März 2000) und zweitens gab es ein kleines Problem: Wenn man zu einem anderen Festnetzanbieter wechselt (in diesem Falle Arcor), kann man die Vorwahl der anderen Telekommunikationsanbieter nicht mehr wählen (Call-by-Call-Verfahren). Warum? Es hiess, dass es eine Vorschrift der RegTP ist.</p>
<p>Ich weiss nicht, ob es stimmte, aber das hatte zur Folge, dass ich meinen ISDN-Dial-In/Out-Service bei der Cybernet-AG nicht nutzen konnte, weil die Cybernet-AG ebenfalls eine Telekommunikationsgesellschaft geworden war und eine eigene Vorwahl hat, die man anrufen muss, bzw. diese Vorwahl war in dem mir von der Cybernet-AG bereitgestellten Ascend Pipeline Router eingestellt.</p>
<p>Nachdem so nach zwei Tagen das Problem identifiziert war, konnten wir die 0800-Nummer der Cybernet-AG stattdessen einstellen und es funktionierte wieder.</p>
<p>Aber die Mahnungen von der Telekom kamen immer noch und schon wieder gab es ein Telefongespräch mit dem T-CallCenter, welches ich aber hier aufgrund der Eintönigkeit nicht mehr widergeben möchte.</p>
<p>Nachdem ich so die Nase voll hatte, hat sich meine Frau bereit erklärt, <strong>einen Tag Urlaub zu nehmen</strong>, um das Problem persönlich zu lösen.</p>
<p>Sie ging also zu Telekom-Niederlassung in München.</p>
<h4>&#8220;Ich bleibe hier solange, bis Sie das Problem lösen&#8221;</h4>
<p>&#8220;Aber Sie müssen doch wissen, wohin Sie es zurückgeschickt haben!&#8221;, sagt der Mensch da meiner Frau, nachdem sie (meine Frau) ihm mitgeteilt hat, dass wir die &#8220;Ausrüstung&#8221; bereits vor Monaten zurückgeschickt haben &#8212; an <strong>die</strong> Adresse, von der uns die Ausrüstung auch zugeschickt wurde.Die Unverschämtheit geht so weiter. Der Dialog geht in etwa so:</p>
<table bgcolor="#fffaca" align="center">
<tr>
<td>
<div align="justify" style="font-size: 10px"><strong>Mein Frau:</strong> Wir haben vor Monaten schriftlich gekündigt. Alles zurückgeschickt. Hier haben Sie noch Kopien von allen unserer Schreiben. Sie haben sogar Schreiben <em>Einschreiben mit Rückschein</em> bekommen. Hier sehen Sie den Rückschein.<br />
<strong>T-Mitarbeiter:</strong> Das hilft nichts. Es ist bei uns kein Schreiben angekommen.<br />
<strong>Meine Frau:</strong> Aber Sie haben es quittiert. Schauen Sie sich diesen Rückschein von der Post an!<br />
<strong>T-Mitarbeiter:</strong> Aber wer hat es quittiert?<br />
<strong>Meine Frau:</strong> Woher soll <em>ich</em> das wissen? <em>Sie</em> müssen es wissen.<br />
<strong>T-Mitarbeiter:</strong> Das geht nicht. Sie haben nicht gekündigt, also müssen Sie zahlen!</p>
<p><em>Hier war meine Frau, wie Sie mir später berichtete, kurz davor, den Mann zu erschlagen und seine Einzelteile ins Meer zu werfen, riss sich jedoch zusammen und sagte:</em><br />
<strong>Meine Frau:</strong> Hören Sie, ich möchte jetzt mit Ihrem Vorgesetzten sprechen, so geht das nicht weiter!<br />
<strong>T-Mitarbeiter:</strong> Ich habe keinen Vorgesetzten! <em>(Das ist ein wörtliches Zitat!)</em><br />
<strong>Meine Frau:</strong> Sie müssen doch einen Vorgesetzten haben&#8230;<br />
<strong>T-Mitarbeiter:</strong> Nein! Ich habe keinen Vorgesetzten!<br />
<strong>Meine Frau:</strong> Ach, dann sind Sie Herr Ron Sommer?</p>
<p><em>Das Gespräch geht eine Weile so, bis ihr der Geduldsfaden reisst:</em><br />
<strong>Meine Frau:</strong> Hören Sie! Ich bleibe so lange hier sitzen oder stehen, bis ich mit jemanden sprechen kann, der Entscheidungen treffen kann. Also, holen Sie mal jemanden her!<br />
<em>(sagt und setzt sich hin)</em></div>
</td>
</tr>
</table>
<p>Nach einer Weile tauchte dann tatsächlich jemand auf. Jemand, der freundlich und kompetent scheint. In seiner Begleitung eine junge Dame. Dieser Herr hört sich die ganze Geschichte nochmals (seufz) an dreht sich zu der Dame und sagt:</p>
<blockquote><p><em>Frau so-und-so, sie können doch das Problem dieser Dame schnell lösen, oder?</em></p></blockquote>
<p>Meine Frau hat der Dame noch alle Unterlagen gegeben und sie hat uns versprochen, dass Problem so schnell wie möglich zu lösen.</p>
<p>Das Problem wurde auch &#8220;gelöst&#8221;:</p>
<blockquote><p>Eines Tages, etwa 4-6 Wochen später, erhielten wir einen Briefumschlag. Der Briefumschlag enthielt <strong>kein</strong> Schreiben. Er enthielt absolut gar nichts. <strong>Ausser einem Verrechnungsscheck! Ausgestellt auf unseren Namen. Ohne Verwendungszwecke, ohne alles. Von der Deutschen Telekom!</strong><br />
Das Lustige an der Sache? Wir haben uns den Betrag angeschaut, wir haben <strong>uns</strong> gegenseitig angeschaut und fingen schallend an zu lachen. <strong>Ich habe persönlich dann noch Wochenlang versucht herauszufinden, wie man zu diesem Betrag kommt, habe es aber dann irgendwann aufgegeben!</strong></p></blockquote>
<p>Haben Sie auch eine T-Geschichte? Jeder in Deutschland hat <strong>seine</strong> T-Geschichte&#8230; Aber das schlimmste ist: Der Konzern expandiert jetzt international&#8230; Die armen, armen Menschen draussen in der weiten, weiten Welt&#8230;</p>
<p><em>Ach ja, den Scheck habe ich eingelöst. War tatsächlich gedeckt! Und meine Erfahrungen mit Arcor? Nun, soviel sei gesagt: <strong>Isch &#8216;abe über&#8217;aupt kein Festnetztelefon me&#8217;r!</strong></em><br />
NOTE: Even though this article is covered by <a href="http://www.opencontent.org/openpub/">The Open Publication Licence, Draft v1.0, 8 June 1999</a>, or later THIS LICENSE IS NOT GRANTED TO PEOPLE (NATURAL OR JURISDICTUAL) REPRESENTING EITHER DEUTSCHE TELEKOM OR AFFILIATES. THESE PEOPLE MAY READ THIS ARTICLE ONLINE BUT NOT REPRODUCE IT IN ANY WAY. NO LICENSE IS GRANTED TO THESE PEOPLE. ESPECIALLY THE DOWNLOAD AND PRINTING, COPYING AND PASTING INTO OTHER DOCUMENTS, SAVING ON THE HARDDISC OR ANY OTHER ELECTRONIC OR NON-ELECTRONIC MEDIA BY THE PERSONS AS DEFINED ABOVE IS STRICTLY FORBIDDEN!</p>
<p></span></p>
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		<item>
		<title>Die sozio-ökonomischen Auswirkung der P2P-Bewegung</title>
		<link>http://www.caito.de/2001/02/die-sozio-okonomischen-auswirkung-der-p2p-bewegung/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Feb 2001 10:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imdat Solak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Media]]></category>

		<category><![CDATA[Society + Politics]]></category>

		<category><![CDATA[Technology + Computing]]></category>

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		<description><![CDATA[16. - 19. Februar 2001 - Es ist wieder soweit, schon wider haben unsere grossen Marketing- und Vetriebsleute, unsere Redner und Denker, Wisser und Rater einen neuen Hype geschaffen. Wieder gibt es eine Möglichkeit für die Investoren, ihr Geld zu verbrennen, wieder hoffen sie auf das Gold, das irgendwo im Internet sein muss. Irgendwo dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>16. - 19. Februar 2001</em> - Es ist wieder soweit, schon wider haben unsere grossen Marketing- und Vetriebsleute, unsere Redner und Denker, Wisser und Rater einen neuen Hype geschaffen. Wieder gibt es eine Möglichkeit für die Investoren, ihr Geld zu verbrennen, wieder hoffen sie auf das Gold, das irgendwo im Internet sein muss. Irgendwo dort muss doch Gold sein, oder?</p>
<p><span id="more-6"></span> <span id="normaltext">P2P ist das Hype-Wort dieser Tage und alle machen mit. In Anlehnung an einen alten Anti-Kriegs-Spruch frage ich: &#8220;Stell&#8217; Dir vor, es ist Hype und keiner investiert etwas!&#8221;</span></p>
<p>Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass es sicher in bestimmten P2P-Anwendungen Silber geben muss - an Gold glaube ich nicht wirklich, weil das Gold, das die Risikokapitalgeber erwarten, schnelles Gold ist und das gibt es im P2P-Geschäft nicht! Aber Silber, das man langsam und vielleicht sogar mühsam abbauen kann.</p>
<p>Das echte Gold, das wertvolle Material aus dem die Träume geschaffen sind, liegt in P2P-Anwendungen ganz woanders. Und dieses Gold ist für Investoren absolut uninteressant, denn es lässt sich mit keiner Berechnungsmethode, die ihnen bekannt ist, in ihre Return-On-Investment-Berechnung einfliessen.</p>
<p>Dieses Gold ist die Fähigkeit der P2P-Anwendungen in Zusammenhang mit der Open-Source-Bewegung die Gesellschaft zu ändern. Nein, ich bin kein Idealist, der glaubt, dass man unsere Gesellschaft von heute auf morgen ändern kann. Auch glaube ich nicht daran, dass P2P/Open-Source nur positiv ist. Ich bin Realist, aber dennoch glaube ich, dass P2P die Gesellschaft eher ändern kann, als alle Internet-Techniken davor.</p>
<p>Wir haben erlebt, wie Technologie die Gesellschaft insofern verändert hat, als dass es die Gesellschaft in zwei Gruppen eingeteilt hat: a) Die Gruppe der Produzenten und b) die Gruppe der Konsumenten.</p>
<p>Die Gruppe der Produzenten musste entschieden kleiner sein als die Gruppe der Konsumenten, damit sich daraus auch ein wirtschaftlicher Vorteil schlagen lässt. Das ist das auf Mangel aufbauende Wirtschaftsprinzip: Es gibt eine kleine Gruppe an Produzenten, die für eine große Gruppe an Konsumenten produzieren. Angebot und Nachfrage regelt den Markt. Je kleiner das Angebot, desto höher der Preis.</p>
<h3>Was ermöglicht Mangel-Wirtschaft?</h3>
<p>Mangel-Wirtschaft entsteht, wenn entweder die Rohstoffe für ein zu produzierendes Produkt gering sind, d.h. der Mangel ist ein natürlichere Zustand (natürlich gegeben) oder wenn die Produktion einen hohen Aufwand bedeutet, so dass auf dem Weg vom Rohstoff zum Endprodukt verschiedene Teilnehmer der Wertschöpfungskette Wert hinzufügen und eines dieser Werte oder der Rohstoff für eines dieser Werte Mangelware ist.Am Beispiel eines beliebigen physischen Produktes lässt sich das relativ simpel darstellen: Bis aus Erzen, Erdöl und anderen Rohstoffen ein Auto entsteht, müssen viele Teilnehmer der Wertschöpfungskette Wert hinzufügen. Das heisst, es ist für den Endverbraucher, der ein Auto haben möchte, nicht möglich oder unrentabel, selber Erz abzubauen, Rohöl einzukaufen, etc. um sein Auto zu produzieren.</p>
<p>Erst durch Nutzung von Economies-of-Scale ist es möglich, ein Auto rentabel zu bauen. Daher sind an der Wertschöpfungskette beim Autobau sehr viele Teilnehmer beteiligt.</p>
<p>Ähnliches gilt für die klassische Musikindustrie vor dem Internet-Zeitalter: Für einen Künstler war es sehr schwer möglich, seine Musik rentabel zu vermarkten. Bei nichtphysischen Produkten wie Musik, Filmen, also bei geistigem Eigentum, gibt es verschiedene Geschäftsmodelle, die für den Urheber in Frage kommen:</p>
<ol>
<li>a) Nutzungsgebühr</li>
<li>b) Gebühr für Kopien</li>
<li>c) Eine Kombination der beiden Modelle</li>
</ol>
<p>Wenn wir in der Zeit zurückgehen und uns die möglichen Geschäftsmodelle im Mittelalter anschauen, bleibt uns nur Modell a) übrig: Nutzungsgebühr. Bevor es eine Möglichkeit gab, geistiges Eigentum mechanisch zu vervielfachen, gab es nur das Modell der Nutzungsgebühr. Ein Musikstück wurde vorgetragen und die Zuhörer haben dafür gezahlt (oder auch nicht).</p>
<p>Wenn die Zuhörer für das vorgetragene Musikstück bezahlt haben, wurden ggf. weitere Musikstücke vorgetragen. Haben die Zuhörer dafür nicht bezahlt, gab es keine weitere Musik mehr (um das ganze recht vereinfacht darzustellen).</p>
<p>Es gab keine Möglichkeit, die Musik zu kopieren und wieder zu verwenden. Ähnliches galt für Bücher (bis Gutenberg die beweglichen Lettern erfand) und für Theater (bis der Film erfunden wurde).</p>
<p>Mit der industriellen Revolution kam auch suksessive die Möglichkeit, geistiges Eigentum zu kopieren in Form von akustischen Zylindern, später Schallplatten, Zelluloid und der Möglichkeit, Bücher immer schneller und einfacher zu duplizieren.</p>
<p>Nun entstand eine gigantische Industrie, die sich nahezu ausschliesslich durch die Dienstleistung des Kopierens von geistigem Eigentum finanziert. Damit entstand zum ersten Mal etwas, das sich vom geistigen Eigentum löste aber ohne geistigem Eigentum nicht überleben kann: Das Copyright, d.h. das Kopier-Recht.</p>
<p>Und damit entstand das Geschäftsmodell b): Gebühr für Kopien</p>
<h3>Copyright, was ist das?</h3>
<p>In einem Satz ist Copyright das Recht, das der Urheber eines Werkes an eine dritte Person abtritt, so dass diese dritte Person exklusiv berechtigt ist, Kopien vom Werk des Urhebers zu erstellen.Das Copyright wird überlicherweise vom Urheber eines Werkes exklusiv an ein Unternehmen übertragen, welches dieses Recht ausübt. In der Musikindustrie beispielsweise sind es die &#8220;Labels&#8221;, die dieses Recht bekommen. Bei Büchern, Bildern und ählichen Werken sind es verschiedene Verlage und bei den Filmen sind es die Filmstudios.</p>
<p>Der Konsument des geistigen Eigentums bekommt nur das Recht der Nutzung einer Kopie und zahlt für eine nahezu unbeschränkte Nutzung eine Gebühr für die Kopie, die er erworben hat.</p>
<p>Mit der Kopie hat er jedoch nur bestimmte Nutzungrechte erworben. Zu diesen Nutzungsrechten gehört üblicherweise das Kopier-Recht nicht dazu. Das wird den ersten Kopier-Rechtsinhabern vorbehalten. Damit darf der Konsument von Werken, von denen er eine Kopie erwirbt, keine weiteren Kopien erstellen.</p>
<p>Wenn es nach dem Willen der Kopier-Rechtsinhabern geht, würde der Konsument nicht mal das Recht bekommen, eine Kopie für den persönlichen Bedarf anzufertigen.</p>
<p>Das wird je nach geistigem Eigentum anders behandelt. Beispielsweise ist es bei Bildern oder Büchern nicht klar geregelt, ob der Konsument eine &#8220;Sicherheitskopie&#8221; machen darf oder nicht. Oder bei Bildern ist nicht geregelt, ob der Konsument nur die erworbene Kopie im Wohnzimmer aufhängen darf oder ob er eine zweite Kopie davon erstellen und im Arbeitszimmer aufhängen kann.</p>
<p>Bei Musik gibt es hierzu verschiedene Ansichten. In Europa scheint klar geregelt zu sein, dass der Konsument für den eigenen Gebrauch Kopien erstellen kann. In USA dagegen wird dieses Recht immer mehr ausgehöhlt bzw. untergraben, sei es mit technischen (SDMI), sei es mit juristischen Mitteln (DMCA).</p>
<h3>Eine gigantische Industrie entsteht</h3>
<p>Allein durch die Möglichkeit, Kopien vom geistigen Eigentum erstellen zu können, entstand ein auf Mangel aufbauender Wirtschaftszweig, der heute Milliarden und Abermilliarden an $ gross ist. Die Player dieses Wirtschaftszweigs (Medien) haben sehr früh festgestellt, dass ein Geschäftsmodell, das nur auf das Kopieren von Werken beruht, auf Dauer sehr kritisch sein kann, und dass sie sich verändern müssen.Die erste Erweiterung des Dienstleistungspakets orientierte sich richtung  Urheberrechtsinhaber: Mehr Service!</p>
<p>Dieses erweiterte Serviceangebot beinhaltete insbesondere die Vermarktung des Werkes. D.h. die Medien fingen an, sich als Vermarktungsunternehmen anzudienen. Selbstverständlich hatte dies zur Folge, dass sie vom Gesamtumsatz am Werk einen größeren Anteil haben wollten. Mehr Service sollte auch mehr Umsatz bedeuten.</p>
<p>Der nächste Schritt orientierte sich richtung Konsumenten: Die Unternehmen fingen an herauszufinden, was die Konsumenten möchten, bevor die Konsumenten es selber wussten. Aus diesem Wissen heraus konnten die Unternehmen anfangen, die für die Konsumenten &#8220;richtigen&#8221; Werke zu suchen. Das hatte weniger zur Folge, dass der Anteil am Kuchen des Gesamtumsatzes am Werk größer wurde als vielmehr, dass der Marktanteil erweitert wurde, d.h. die Unternehmen machten sich gegenseitig den Markt streitig.</p>
<p>Weitere Schritte mussten folgen. Zu diesen gehörte insbesondere die Schaffung von Inhalten durch Re-Packaging von bestehenden Werken und zu guter letzt sogar die &#8220;Schaffung&#8221; von &#8220;Urheberrechtsinhabern&#8221; (Künstlern). Dies gipfelte darin, dass insbesondere in der Musikindustrie teilweise Künstler nur durch das Aussehen ausgesucht wurden und nicht durch die Musik. Denn, die Musik konnte ein anderer Künstler erstellen.</p>
<p>Somit wurde das Werk immer abstrakter und weiter vom Künstler getrennt. Es entstand ein gigantischer Industriezweig, in dem nicht mehr ganz klar ist, wer überhaupt das Urheberrecht hat. Ist es der Künstler, der es vorträgt, ist es das Unternehmen, das es vermarktet, ist es das Medium, über dem es transportiert wird?</p>
<p>Eins war und ist jedoch klar: Es ist nicht der Konsument. Der Konsument soll konsumieren und zahlen. Und wenn möglich soll der Konsument für jeden Konsum einzeln bezahlen. Zurück ins Mittelalter?</p>
<h3>Zurück ins Mittelalter?</h3>
<p>Richard Stallmann führt in seinem Essay in &#8220;OpenSources&#8221; aus, dass es sich beim Kopier-Recht einzig und allein um ein von der Regierung unterstütztes Monopol handelt. Er drückt es in Zusammenhang mit &#8220;Intellectual Property&#8221; aus, lässt sich jedoch nahezu ohne jede Änderung auf das Kopier-Recht übertragen. Das Kopier-Recht ist das Recht, das der &#8220;Intellectual-Property-Owner&#8221;, d.h. des Urheberrechtsinhaber, auf eine Institution überträgt.Zurück ins Mittelalter scheint für viele wie ein Rückschritt zu klingen. In Wahrheit ist es im Falle des Kopier-Rechts ein Schritt richtung Zukunft. Wahrscheinlich der einzig richtige Schritt. Dabei geht es mir nicht darum, ein Geschäftsmodell basierend auf eine Nutzungsgebühr einzuführen, sondern vielmehr darum, dass der Urheberrechtsinhaber direkt kompensiert wird und nicht über einen Kopier-Rechtsinhaber.</p>
<p>Wie bereits oben erläutert wurde im Mittelalter der Urheberrechtsinhaber direkt kompensiert (oder auch nicht). Es gab keinen &#8220;Mittelsmann&#8221;, der sich wie ein Raubritter zwischen dem Konsumenten und dem Urheberrechtsinhaber zwischenschaltete.</p>
<p>Es war jedoch bis zur &#8220;Erfindung&#8221; des Internets, d.h. bis zu einer solchen Kommerzialisierung des Internets, dass sich &#8220;jeder&#8221; einen Internetzugang leisten kann, nicht möglich, die Kopier-Rechtsinhaber auszuschalten. Denn diese beherrschten die Maschinen, mit denen man Kopien von geistigen Eigentum anfertigen und vermarkten kann.</p>
<p>Mit der Kommerzialisierung des Internet war es für technisch versierte Künstler endlich möglich, ihre Werke einem breiten Publikum ohne die Raubritter anzubieten, d.h. das Problem des Kopierens wurde gelöst, denn im Internet werden Daten ausgetauscht und wenn Musik, Texte und Bilder, Filme und Graphiken, wenn also geistiges Eigentum in Form von Bits und Bytes dargestellt werden kann, dann lässt es sich auch ohne grossen Aufwand 1:1 kopieren.</p>
<p>Aber es tat sich nichts. Es gab kaum Angebote, und wenn, dann waren sie kaum zu finden.</p>
<p>Denn es blieb das Marketingproblem: Wie sollte der technisch versierte, jedoch &#8220;arme&#8221; Künstler seine potentiellen Fans, seine Leser, Zuhörer, Zuschauer und Betrachter erreichen?</p>
<p>Das Internet ist eine Ansammlung von Gegensätzen: Auf der einen Seite kann man sich im Internet wie auf einem arabischen Bazar fühlen, voller Menschen, die reden, schreiben, schreien, zuhören, verkaufen, kaufen. Auf der anderen Seite kann man sich auch wie in der Wüste fühlen, auf dem unendlichen Ozean, ganz allein, keine Menschenseele schaut vorbei&#8230;</p>
<p>Alles nur eine Frage der finanziellen Mittel: Je mehr man investiert, desto mehr Menschen versammeln sich um einen.</p>
<p>Bis P2P kam.</p>
<h3>P2P: Das Allheilmittel?</h3>
<p>Bis zu dem Zeitpunkt, an dem P2P der Durchbruch gelang oder noch gelingt, war es für einen Konsumenten relativ klar, was er im Internet macht: Schauen, welche Anbieter es gibt. Und für die Urheberrechtsinhaber? Für sie blieb nur übrig, zum grössten Anbieter mit dem höchsten Traffic zu gehen und zu versuchen, das eigene Angebot unterzubringen.Wie auf einem Bazaar&#8230; Urheberrechtsinhaber mussten versuchen, den besten, größten und meistbesuchtesten Markt zu finden. Und allein dafür bezahlen, dass man auf diesem Markt etwas anbieten durfte.</p>
<p>Aber nicht jeder kann auf diesen Märkten anbieten, denn der Besitzer des Marktes entscheidet, wer, was, wann und zu welchem Preis anbieten darf.</p>
<p>Amazon&#8217;s Versuch, mit zShops einen &#8220;freien&#8221; Marktplatz zu schaffen ist aus der Sicht der Anbieter kläglich gescheitert, denn entweder waren die Gebühren zu hoch, die Rahmenbedingungen zu einschränkend oder die Kundschaft zu &#8220;schäbig&#8221;.</p>
<p>Was bleibt ist eine Landschaft voller Frust, Enttäuschung, eine Strasse verlorener Träume.</p>
<p>Dann kam Napster. Wie der Regenbogen nach der Flut, wie der erste Sonnenstrahl nach einem harten Winter, wie ein weisser Ritter in seiner strahlenden Rüstung! Daher kam Napster.</p>
<p>Selbstverständlich war Napster nicht das erste Produkt im Bereich P2P, auch nicht das beste, eher eines der schlechteren! Aber es war das prominenteste! Napster hat den Begriff des &#8220;P2P&#8221; erst bekannt gemacht. Peer-2-Peer heisst jetzt die Devise. Und: Napster hat viele Fehler gemacht, die die anderen P2P-Teilnehmer hoffentlich nicht machen.</p>
<p>Wieder nehmen unsere Auguren Eingeweide auseinander, beobachten den Flug der Vögel, befragen ihre Kristallkugeln und versuchen herauszufinden, wo das Gold denn nun liegt in diesem Internet.</p>
<p>Was sie jedoch nicht sehen ist das offensichtliche: P2P ermöglicht es zum ersten Mal, jedem, der über einen Computer verfügt, sein geistiges Eigentum auf dem einfachsten Weg zu veröffentlichen. Einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Eine gigantische Zielgruppe zu erreichen ohne Marketing, ohne Raubritter, &#8220;einfach so&#8221;, so einfach, wie eine Kaffemaschine zu benutzen.</p>
<p>&#8220;Wie? Das sollte doch das Web ermöglichen, darauf haben wir alle doch gehofft, das haben wir alle doch gedacht&#8221; wird der geneigte Leser sagen. Aber das Web ist eine Einweglösung. Das Web war niemals als eine beidseitig befahrbare Strasse gedacht. Es war immer eine Einbahnstrasse. Zum Konsumieren.</p>
<p>Und darüber hinaus: Wer schon mal versucht hat, einen Webserver aufzusetzen, ein Webangebot zu erstellen, wird ein Klagelied davon singen, wie schwierig es für einen normalsterblichen, technisch unversierten Anwender es ist, ein Webangebot zu erstellen:</p>
<ul>
<li>Einen Webhoster finden</li>
<li>Verträge abschliessen</li>
<li>&#8220;Komische&#8221; HTML-Seiten erstellen</li>
<li>&#8220;Links&#8221; erstellen, damit auch von den HTML-Seiten die richtigen Dateien (Musik, Fotos, Filme, etc.), die man anbieten möchte, gefunden werden</li>
<li>Alles &#8220;Uploaden&#8221;</li>
</ul>
<p>Tja, und dann hoffen, dass irgendjemand, irgendwo auf der Welt das eigene Angebot findet&#8230; Unter Millionen und Abermillionen von Angeboten. Hoffen, dass eines Tages eine Spinne(*=Spider [erklären]) vorbeikommt, das eigene Angebot liest, indexiert und auf einer Suchmaschine suchbar macht. Vielleicht sogar findbar unter <em>&#8220;1,000,000 entries found for your query&#8221;</em>&#8230;</p>
<p>Intelligente P2P-Technologie verspricht, einen Grossteil dieser Probleme zu lösen. Das eigene Angebot bleibt auf dem eigenen, heimischen Rechner. Eine Software, die lokal läuft indexiert das eigene Angebot auf eine intelligente Art und Weise, denn es weiss, dass Musik anders gesucht wird als Film, als Texte, als Bilder.</p>
<p>Der Anbieter kann sich mit Hilfe dieser Software selbst kategorisieren (Bsp: Musik -> Rock -> Hard Rock -> German Hard Rock ->&#8230;). Er kann sich sogar selbst zu sogenannten Interessengruppen zuordnen (Bsp: Musikthemen á la &#8220;Politische Inhalte -> Reaktionär&#8221;). Die Software indexiert das Angebot lokal und liefert den Index auf einen zentralen Server ab. Die Software weiss auch um lokale Änderungen und kann automatisch den zentralen Server aktualisieren, so dass dieser immer weiss, was beim Anbieter aktuell ist. Tote Links, alte Inhalte auf Suchmaschinen können so endlich eliminiert werden.</p>
<p>Mit der gleichen Software kann der Anbieter auch Konsument werden/sein und auf dem zentralen Server nach Angeboten suchen, die seinem Wunsch, seinem Geschmack entsprechen.</p>
<p>Höre ich da &#8220;Agent-Technologie&#8221;? Ja, so kann man es auch ausdrücken, unsere Branche hatte noch nie Probleme mit dem Erfinden von Hype-Begriffen. Ja, P2P verbindet auch die Webtechnologie mit der Agent-Technologie. Das kleine Stückchen Software, das auf dem Rechner des Konsumenten läuft, macht ihn/sie nicht nur gleichzeitig zum Anbieter sondern spielt auch die Rolle des Agenten. Sei es für den Konsumenten, dass er passende Angebote findet, sei es für den Anbieter, dass sein Angebot passend vermarktet werden kann.</p>
<p>Am Ende will der Konsument konsumieren, der Anbieter sein geistiges Eigentum vertreiben. Keiner von den beteiligten will Software nutzen, keiner will HTML schreiben, Server installieren, administrieren, die Nutzung von Suchmaschinen lernen. Wozu auch? Wenn ich Auto fahren will, muss ich auch nicht wissen, wie der Motor funktioniert. Ich muss im Notfall nur wissen, wen ich anrufen kann, damit das Auto wieder funktioniert(*=Ausnahmen bestättigen auch hier die Regel).</p>
<h3>Wie schaffen wir es nun, dass unsere Künstler nicht verhungern?</h3>
<p>Eines muss klar sein: Zwar kann jeder durch P2P auf einfachste Art und Weise weltweit publizieren, aber er hat dadurch auch den Nachteil, dass eben <strong>jeder</strong> publizieren kann. Die Konkurrenz wächst ins unermessliche, theoretisch kann jeder der derzeit 250 Millionen Internet-Nutzer (tendenz stark wachsend) im Internet publizieren und theoretisch müsste ein Musiker mit einer ebensolchen Zahl an Konkurrenten rechnen. Aber nur theoretisch, denn genausowenig, wie es durch die Einführung von DTP-Software in den 80ern alle zu &#8220;Publishern&#8221; wurden werden durch P2P alle Internet-Nutzer zu Künstlern, zu Produzenten von geistigem Eigentum. Denn geistiges Eigentum verlangt eine gewisse künstlerische Fähigkeit.So zum Beispiel habe ich nach mehreren erfolglosen Versuchen irgendwann eingesehen, dass ich kein guter, dass ich sogar ein miserabler Musiker bin und habe mich auf andere Sachen konzentriert, die ich besser kann. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht irgendwo auf der Welt ein oder sogar zwei Menschen gibt, die meine 8/12-Ton-HeavyMetall-Rock-Blues-Country-Musik mit afro-chinesisch-türkischen-finnischen Rhythmus, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Geräusch hat, das eine Auto macht, wenn es im 4/8 Takt gegen Bäume fährt, als Ohrenschmaus bezeichnen würden, aber für mich wäre es einfach unrentabel mich darauf einzulassen. Zwei Fans! Mein Gott, was für ein Traum!</p>
<p>Viel interessanter ist eigentlich die Sicht, dass es für gute Urheberrechtsinhaber, also für gute Künstler, ein gigantischer Markt eröffnet wird, von dem sie vorher nicht mal zu träumen wagten: Schätzungsweise gibt es derzeit ca. 250 Millionen Internet-Nutzer. Oder auch 300. Tendenz stetig wachsend. Manche Auguren gehen davon aus, dass es in kürzester Zeit 500 Millionen sein werden, und auch 1 Milliarde. Mit Mobilkommunikationsgeräten der nächsten Generation werden es wahrscheinlich noch einmal 1 Millarde sein, die dazu kommen - als mögliche Konsumenten, denn die Mobilfunkgeräte sind dumme Endgeräte und werden in den ersten Versionen keine Möglichkeit bieten, als Anbieter von Inhalten aufzutreten. Insbesondere da dies derzeit von den Telekommunikationsunternehmen nicht nur nicht gesehen wird sondern sogar (selbst wenn man sie mit der Nase darauf stösst) ignoriert.</p>
<p>Um auf das eigentliche Thema dieser Überschrift zu kommen: Wie schaffen wir es, dass unsere Künstler nicht verhungern?</p>
<p align="center"><strong>Pay-per-Download ist die wahrscheinlichste Lösung.</strong></p>
<p>Derzeit scheint mir als bestes Geschäftsmodell für das Internet im Bereich P2P ein Pay-Per-Download-Angebot zu sein. Dabei hoffe ich darauf, dass ein P2P-Anbieter ein Zahlungssystem einführt, wonach der Anbieter eines Inhalts festlegt, was der Download eines Angebots kostet. Und jeder, der es downloaded muss diese Gebühr entrichten. Der P2P-Anbieter fungiert als Clearing-Stelle, so dass weder der Anbieter noch der Konsument einander vertrauen müssen, sondern nur dem P2P-Anbieter (dem Betreiber des speziellen P2P-Netzes).</p>
<p>Der Betreiber berechnet dem Konsumenten die Gebühr und schreibt sie dem Anbieter gut - und behält eine gewisse Komission für die Zahlungsabwicklung.</p>
<p>Nach einer Xerox-Studie zum Fall Napster sind 70% der Napster-Nutzer Konsumenten und 30% Mitanbietern, d.h. 30% der Nutzer belassen Musik auf ihren Festplatten so, dass andere es von ihnen downloaden können. 70% scheinen sogenannte Egoisten zu sein. Wie wunderbar!</p>
<p>Unser Geschäftsmodell des Pay-Per-Download muss nur um einen kleinen Faktor geändert werden, damit der Egoismus ein signifikanter Bestandteil des Geschäftsmodells wird: Jeder, der ein Werk von einem Urheberrechtsinhaber downloaded und dafür zahlt, sollte dazu gebracht werden, dass er/sie es auf der eigenen Festplatte zum download für andere belässt.</p>
<p>Ein interessanter Aspekt eines intelligenten P2P-Netzes ist es, dass es Angebote im eigenen Netz wieder findet und dass es ihm (dem Netz) egal ist, von wo aus downloaded wird. Denn das Recht des Urhebers wird in diesem Netz allein dadurch gewahrt, dass das Werk immer wieder erkannt wird (anhand von Fingerprint-Technologien sollte dies keine allzu großen Probleme bereiten).</p>
<p>Dabei geht es weniger darum, illegale Kopien zu entdecken, sondern vielmehr darum ein sogenanntes &#8220;Distributed Distribution&#8221; aufzubauen, welches auf den Egoismus, auf die &#8220;Gier&#8221; des Menschen setzt: Jeder, der es in diesem P2P-Netz downloaded, zahlt an den Urheber. Unabhängig davon, ob sie es vom Urheber oder von einem anderen downloade (wir erinnern uns: Das Werk wird in diesem Netz immer wieder erkannt anhand des Fingerabdrucks). Damit diese &#8220;Disitributed Distribution&#8221; funktioniert, muss es einen Anreiz für Nutzer geben, das Werk auf ihren Festplatten zu lassen, so dass andere es downloaden können.</p>
<p>Dieser Anreiz ist Geld: Genauso wie der Betreiber des Netzes für die Zahlungsabwicklung eine gewisse Kommission einbehält sollte derjenige, von dessen Rechner aus das Werk downloaded wird, eine gewisse Kommission bekommen. Damit wird jeder Teilnehmer eines Netzes zum potentiellen Geschäftsinhaber (was die Finanzämter dazu sagen, kann ich derzeit leider noch nicht erraten ;-).</p>
<p>Wenn beispielsweise derjenige, von dessen Rechner aus downloaded wird, 5% des Endpreises als Kommission bekommt, muss von seinem Rechner nur 20 mal downloaded wird, damit er seine ursprünglich bezahlte Gebühr wieder eingenommen hat.</p>
<p>Durch diese Vorgehensweise nutzen wir die Gier und den Netzwerkeffekt, um geistiges Eigentum effektiv, schnell und erfolgreich zu vermarkten.</p>
<p>Noch zu erwähnen wären Features wie die Möglichkeit des Urheberrechtsinhabers, jederzeit den Preis zu ändern (beispielsweise könnte er/sie für einen Zeitraum von 1 Woche das Werk kostenlos anbieten, so dass es eine grosse Verbreitung findet und danach dafür wieder eine Gebühr verlangen). Jede Preisänderung wird im Netz <strong>sofort</strong> gültig (unser o.g. Agent meldet es dem Netz stante pede).</p>
<h3>Raubkopie als Geschäftsmodell?</h3>
<p><em>&#8220;Kopiert mein Werk so viel Ihr wollt!&#8221;</em>, so könnte der Standardausspruch eines jeden Künstlers, eines jeden Urheberrechtsinhabers sein. Gerade in der Kopie wird der Erfolg liegen. Je mehr es kopieren, desto erfolgreicher kann der Urheberrechtsinhaber werden. Selbst wenn es sich um Raubkopien handelt.Für einen Urheberrechtsinhaber wird es ein einfaches sein, sein Werk gegen illegale Kopierer zu schützen: Er muss &#8220;nur&#8221; Mitglied in allen P2P-Netzen werden, in denen getauscht wird. Darüber hinaus wird er/sie sehr schnell den Effekt der Economies-of-Scale erkennen und über den Preis den &#8220;Kopierschutz&#8221; zu regeln wissen.</p>
<p>Es wird immer Leute geben, die für die Nutzung von geistigem Eigentum nichts bezahlen wollen. Aber an diesen Leuten sind noch keine Urheberrechtsinhaber zu Grunde gegangen. Und irgendwann wird es soweit kommen, dass solche Menschen als Schmarotzer, als Parasiten von der Gesellschaft selbst verachtet werden. Genauso wie die Raubritter der Jetzzeit: Musik-Labels, Film-Industrie, und Verlage.</p>
<p>Ein Aspekt des Netzwerkseffekts von geistigem Eigentum in P2P-Netzen darf niemals vergessen werden: Im Gegensatz zur auf Mangel aufbauenden Wirtschaft, in der durch Konsum das Produkt weniger wird, wird im Netzwerk das geistige Eigentum durch Konsum mehr.</p>
<p>In einem einfache Satz ausgedrückt: Je mehr ein Angebot konsumiert wird, desto mehr wird es! Umso interessanter ist jedoch noch ein Aspekt: Je mehr ein Angebot konusmiert wird, desto höher wird der Wert dieses Angebotes!</p>
<p>Genau in dieser Erkenntniss liegt der Grund des wahrscheinlichen Untergangs vieler Industriezweige in den kommenden 5 bis 10 Jahren. In dieser Erkenntnis wird die Veränderung der Gesellschaft liegen.</p>
<p>Diese Erkenntnis, wenn wir es verbreiten, wenn wir es in der Presse, in der Öffentlichkeit bekannt machen, wird die Welt verändern:</p>
<p><center> 	<strong>Konsumiert, damit es mehr wird! Konsumiert, damit der Wert steigt!</strong> </center></p>
<div align="right">San Francisco-München, 19. Februar 2001</div>
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